Birmensdorf (ZH) ist eine politische Gemeinde im Bezirk Dietikon des Kantons Zürich in der Schweiz, dazu gehört auch der Weiler Landikon.
| Bevölkerungsentwicklung | |
|---|---|
| Jahr | Einwohner |
| 1634 | ca.460 |
| 1749 | 858 |
| 1836 | 1082 |
| 1850 | 1096 |
| 1900 | 1101 |
| 1950 | 1480 |
| 2000 | 5451 |
Birmensdorf wird 876 als Piripoumesdorf erstmals urkundlich erwähnt, als ein gewisser Adalpern dem Zürcher Fraumünster einen Teil seiner Besitzungen schenkte.
Die Anfänge der neuzeitlichen Siedlung liegt am Flussübergang der Strassenverbindung von Bremgarten nach Zürich über die Reppisch. Pfahlfunde von dieser Stelle konnten auf ca. 610 n. Chr. datiert werden.
Grosse Teile von Birmensdorf gehörten bis zu dessen Aufhebung im Jahr 1808 dem Kloster St. Blasien. 1834 wurde Birmensdorf ein selbstständige Gemeinde, 1803 zuerst dem Bezirk Horgen, 1815 dem Bezirk Zürich und 1989 schliesslich dem Bezirk Dietikon zugeordnet.
Erst 2008 wird der weiterführende Aeschertunnel dem Verkehr übergeben, welcher zur neuen Verzweigung Zürich-West im Reppischtal führt. In östlicher Richtung wird diese durch den zur Zeit in Bau befindlichen Uetlibergtunnel an die A3 angeschlossen. Im Jahr 2010 folgt schlussendlich die Fortsetzung der A4 in südlicher Richtung: Die Eröffnung des Teilstücks zwischen Zürich-West und Cham ZG, ein Stück Autobahn über welches 40 Jahre gestritten wurde und das mehrfach umgeplant wurde und daher einen gewissen Symbolcharakter für die schweizerische Verkehrspolitik hat.
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