RhönLage.png | Rhoen_Berge_mg-k.jpg und Pferdskopf]] Rhoen_Bergwiese_Orchideen_mg-k.jpg mit Manns-Knabenkraut in der Hohen Rhön]] Cicerbita_alpina_mg-k.jpg saugt am Alpen-Milchlattich]] Rhoenschaf_mg-k.jpg]]
Das Biosphärenreservat Rhön umfasst den gesamten Kernbereich der Rhön, eines Mittelgebirges in Hessen, Bayern und Thüringen.
Im Jahr 1991 wurde die Rhön länderübergreifend von der UNESCO als Biosphärenreservat anerkannt. Ziel dieses Biosphärenreservates ist, unter Einbeziehung von ortsansässiger Landwirtschaft, Naturschutz, Tourismus und Gewerbe die Vielfalt und die Qualität des Gesamtlebensraumes Rhön zu sichern. Dabei sollen langfristige und wirtschaftliche Rahmenbedingungen für Landwirtschaft und Gewerbe geschaffen werden, die im Einklang mit dem Schutz und der Pflege der heimischen Landschaft und Natur stehen. Der Mensch steht im Biosphärenreservat Rhön im Mittelpunkt. Ziel ist eine sogenannte Nachhaltige Entwicklung, welche wirtschaftliche und soziale Belange bestmöglich mit Umweltbelangen in Einklang bringt.
Da die Kernzonen auf - zumeist bestehende - Naturwaldreservate beschränkt sind, haben die "Pflegezonen" und Entwicklungszonen das höchste Konfliktpotential, da hier die teilweise widersprüchlichen Interessen von Naturschutz und Landwirtschaft, Wirtschaft und Tourismus aufeinandertreffen. Durch das Rahmenkonzept des Biosphärenreservates wurde hier ein Konsens erzielt. Das "Land der offenen Fernen", wie die Rhön auch genannt wird, soll als Lebensraum für Mensch und Natur erhalten werden. Landkreise, Kommunen, Vereine, Verbände, Fachbehörden, die Privatwirtschaft und die Verbraucher sollen hierzu ihren bestmöglichen Beitrag leisten. Die Idee des Biosphärenreservates umzusetzen, basiert auf Kooperation, Konsens und Innovation.
Das rhöntypische offene, strukturreiche Grünland mit hoher Biotopwertigkeit fällt größtenteils in die Pflegezone. Kernzonen und die wichtigsten Bereiche der Pflegezone sind als Naturschutzgebiete rechtlich gesichert. Insgesamt sind dies knapp 10% der Fläche des Biosphärenreservates.
Länderübergreifende zoologische und botanische Artenschutzkonzepte dienen als Grundlage für die zukünftige Naturschutzarbeit, zur Information der Bevölkerung und für die konkrete Biotoppflege. Eine länderübergreifende Arbeitsgruppe, in welcher hauptamtliche und ehrenamtliche Naturschützer vertreten sind, dient dazu, Strategien und Maßnahmen über die Bundesländergrenzen hinweg abzustimmen. Neben den drei staatlichen Verwaltungsstellen des Biosphärenreservates gibt es für jedes Bundesland einen privaten Trägerverein. Es wurde eine hauptamtliche und ehrenamtliche Naturwacht eingerichtet, deren Ziel ist, Besucher der Rhön aufzuklären und insbesondere in den empfindlichen Naturschutzgebieten der Rhön maßvoll zu lenken.
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"Biosphärenreservat Rhön".
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