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Bioland ist nach eigenen Angaben der größte ökologische Anbauverband in Deutschland. Die Zahl der Bioland-Betriebe in Deutschland und Südtirol, die ausschließlich nach Richtlinien des Verbandes arbeiten, wird im Juli 2005 mit 4.500 angegeben.

Die ökologisch erzeugten Produkte werden entweder direkt von den Landwirten an die Kunden verkauft oder über Vertragspartner (Bäckereien, Metzgereien, Molkereien, Brauereien, Mühlen, Safthersteller; Anzahl ca. 700) vertrieben.

Die Wirtschaftsweise der Bioland-Betriebe basiert auf einer Kreislaufwirtschaft, die ohne synthetische Pestizide und leichtlösliche Stickstoffdünger auskommt. Tiere werden artgerecht gehalten.

Vertrieben werden Bioland-Erzeugnisse vor allem auf Wochenmärkten, in Bioläden und Reformhäusern aber auch vereinzelt im Lebensmitteleinzelhandel und in Supermärkten.

Strenge Anbaurichtlinien


Die Richtlinien von Bioland sind in vielen Punkten strenger als die der EG-Öko-Verordnung. Z. B. ist er Zukauf von Stickstoffdünger begrenzt, und die an Bioland angeschlossenen Höfe dürfen keinen konventionellen Anbau betreiben, auch wenn beide Anbauarten von einander getrennt sind.

Weblinks


Ökologische Landwirtschaft

 

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