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Bing_Crosby.jpg Harry Lillis "Bing" Crosby (* 3. Mai 1903 in Tacoma, Washington; † 14. Oktober 1977 in Madrid) war ein äußerst populärer US-amerikanischer Sänger und Schauspieler.

Sein größter Hit war die Aufnahme von Irving Berlins Song „White Christmas“, der einer der größten Verkaufserfolge aller Zeiten wurde. Crosby gewann 21 mal Gold, z. B. für „I'll Be Home for Christmas“, „Too-Ra-Lo-Ra-Loo-Ral“ und „Swinging on a Star“. Er trat außerdem in zahlreichen Filmen der 1930er bis 1960er auf. 1954 erhielt die wunderschöne, von Cole Porter komponierte, mit Grace Kelly im Duett gesungene Schnulze „True Love“ aus dem Film „High Society“ („Die oberen Zehntausend“) eine Oscar-Nominierung und wurde zum Evergreen.

Bing Crosby wuchs mit Al Rinker, dem jüngeren Bruder der Sängerin Mildred Bailey, auf. Crosby und Rinker nutzten Baileys Verbindungen und traten kurz nach ihrem Schulabschluss den Paul Whiteman's Rhythm Boys bei. National erregte er mit dem populären Whiteman Orchestra Aufsehen, mit welchem er in King of Jazz (1930) sein Filmdebüt hatte. Von da an war er ein gefragter Bühnendarsteller, Radio-Entertainer und ein Künstler mit rekordverdächtigen Plattenverkaufszahlen.

Wegen seiner oft fast schluchzenden Gesangsinterpretationen wird Crosby auch als „Crooner des Jahrhunderts“ bezeichnet.

Crosby war zweimal verheiratet. Da seine zweite Ehefrau, die Schauspielerin Kathryn Grant beträchtlich jünger war als er, hatte er auch in fortgeschrittenem Alter noch Kinder, wodurch die Kinder beider Ehen verschiedenen Generationen angehörten. Nach seinem Tod schrieb sein ältester Sohn aus erster Ehe eine kontrovers diskutierte Biografie, in der er ihn als autokratischen und ausfallenden Vater beschreibt. Zwei seiner Kinder, Lindsay und Dennis, begingen Selbstmord.

Einige Unsicherheit besteht darin, wann Bing Crosby geboren wurde. Die meisten Quellen geben das Jahr seiner Geburt mit 1903 an, jedoch trägt sein Grabstein - auf Anweisung seiner Familie - als Geburtsjahr das Datum 1904.

Bing Crosby - ein begeisterter Golfspieler - starb 1977 nach einer Runde Golf in Spanien, nach der er zusammengebrochen war, an schwerem Herzversagen. Er wurde auf dem Holy Cross Cemetery in Culver City, Kalifornien beigesetzt.

Filmographie (eine Auswahl)


Crosby moderierte von den 1930ern an bis in die 1950er regelmäßig Radiosendungen sowie von 1964-1965 eine Show im Kabelfernsehen. Ferner drehte er zahlreiche Kurzfilme und trat in diversen Fernsehshows auf.

Weblinks


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