Bei einer mathematischen Funktion f ist das Bild oder die Bildmenge einer beliebigen Teilmenge der Definitionsmenge dieser Funktion die Menge der Werte aus der Zielmenge, die f auf dieser Teilmenge tatsächlich annimmt.
Insbesondere ist das Bild der gesamten Definitionsmenge von f die Menge der Werte, die f insgesamt annimmt, auch als Wertemenge bezeichnet.
Sei f: A → B eine Funktion und M eine Teilmenge von A. Dann bezeichnet man folgende Menge als das Bild von M unter f:
Das Bild von f ist dann das Bild der Definitionsmenge unter f, also:
Für die Funktion f : Z → Z (ganze Zahlen) mit f(x) := x2 gilt:
Es sei f: A → B eine Funktion und M und N seien Teilmengen von A :
Die Aussagen über Vereinigung und Durchschnitt lassen sich von zwei Teilmengen auf beliebige Familien von Teilmengen verallgemeinern.
Das Kobild eines Morphismus f: X → Y ist der duale Begriff: ein Kobild ist ein Quotientenobjekt p: X → coim f von X, das die folgende universelle Eigenschaft hat:
In abelschen Kategorien wie den Kategorien der Vektorräume oder abelschen Gruppen stimmen Bild und Kobild überein. In den genannten Kategorien sind sie auch gleich dem mengentheoretischen Bild.
Mengenlehre | Kategorientheorie
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"Bild (Mathematik)".
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