| Breitengrad | 44.82°N |
| Längengrad | 15.87°E |
| Bürgermeister | Hamdija Lipovaca |
| Fläche (km²) | ? |
| Einwohner (2006) | 80,302 * |
| Zeitzone (UTC) | UTC+1 Central European Time |
Im Mittelalter gehörte Bihać zu Kroatien. In den vierziger Jahren des16. Jahrhunderts kam die Grenzfestung unter osmanische Herrschaft und wurde es Teil des Paschaluks Bosnien, dessen Geschichte es seitdem teilte. Als osmanische Festung nahe der Grenze zur österreichischen Militärgrenze wurde Bihać in den Türkenkriegen mehr als 63 mal von den österreichischen Armeen belagert, doch nie eingenommen. Bihać galt damals aufgrund seiner hohen und starken Mauern als uneinnehmbar.
1878 fiel die mehrheitlich von Muslimen bewohnte Stadt zusammen mit Bosnien-Herzegowina unter die Verwaltung Österreich-Ungarns. Während des Zweiten Weltkriegs war das Hauptquartier der jugoslawischen Partisanen einige Zeit lang bei Bihać.
Im Balkankonflikt bildete das Gebiet um Bihać 1992 bis 1995 eine von serbischen Milizen (aus der Republika Srpska auf der einen und aus der so genannten Republik Serbische Krajina auf der anderen Seite) umzingelte Enklave, die sich über die gesamte Länge des Krieges in bosniakischer Hand befand und zur UN-Schutzzone erklärt wurde.
Zeitweise wurde von Verantwortlichen aus dem nördlich der Stadt gelegenen Gebiet ein Sonderfrieden mit den Belagerern vereinbart. Dies wurde jedoch von der Führung des bosniakischen Armeekorps in Bihać abgelehnt, was zeitweilig zu Kämpfen zwischen bosniakischen Truppen führte. Die Rückeroberung der Republik Serbische Krajina durch die kroatische Armee und das 5. Armeekorps der bosnischen Armee im Sommer 1995 (Militäroperation Oluja) beendete schließlich die Belagerung der Stadt.
Hauptort (Bosnien-Herzegowina)
Bihać | Bihać | Bihać | Bihać | Bihać | Bihać | Bihać | Бихаћ