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Der Big Mac (in Deutschland unter dem Namen Big Mäc verkauft) ist eine Variante des Hamburgers, die nur bei McDonald's produziert und dort auch verkauft wird.

Geschichte des Big Mac


Erstmalig tauchte er 1967 auf dem amerikanischen Markt auf, als Antwort auf die Werbeinitiative der Hamburgerkette Burger King „Je größer der Burger, desto besser der Burger“ für ihren Whopper.

Die Vorlage für den Big Mac liefert offensichtlich der Big Boy, der bereits 1937 von Bob Wian an seinem Ein-Mann-Stand „Bob's Pantry“ einer Anekdote zufolge als Spaß entwickelt wurde. In der Folgezeit wurde durch den Erfolg des Big Boy der Stand zu einem Restaurant und später zu einer Restaurantkette namens Bob's Big Boy.

Synonym


Big Mac steht heutzutage oft auch als Synonym für einen großen und üppigen Hamburger. Der große Hamburger Royal kam erst 1971 in Amerika als Quarter Pounder auf den Markt, er ist allerdings im Gegensatz zum Big Mac einstöckig, dafür aber breiter. Ein ähnlicher Hamburger der Fast-Food-Kette Burger King, mit ebenfalls zwei Hacksteaks, heißt Doppel-Whopper und kam erst weit später in den Verkauf.

Zubereitung


Ein Big Mac besteht von unten nach oben aus folgenden Komponenten:

  • Boden, Hamburgerbrötchen (bzw. Softbrötchen oder „bun“)
  • Patty aus gebratenem Rinderhackfleisch
  • zwei Gewürzgurkenscheiben
  • Eisbergsalat in Streifen
  • Zwiebelwürfel aus rehydrierten, durch Gefriertrockung hergestellten Zwiebelflocken
  • Klecks Sauce (Rezept geheim, ähnlich einer Remoulade mit Gurkenstückchen)
  • Mittelteil des Hamburgerbrötchens
  • Patty
  • Cheddar-Schmelzkäse
  • Eisbergsalat in Streifen
  • Zwiebelwürfel aus rehydrierten, durch Gefriertrockung hergestellten Zwiebelflocken
  • Klecks Sauce
  • Deckel, ebenfalls Hamburgerbrötchen (mit Sesamsaat bestreut)

Die Sauce wird ähnlich wie Silikonkleber am Bau aus Kartuschen gepresst. Dies soll gewährleisten, dass jeder Big Mac die gleiche Menge Sauce enthält. Die Sauce enthält viel weniger Fett als die des Fish Mäc. Die Zwiebelwürfel, Gewürzgurkenscheiben und Pattys sind mit denen des Hamburgers bzw. Cheeseburgers identisch. Der Salat ist mit dem Salat des Hamburger Royal TS identisch.

Für die Fertigung des Big Mac wurde ein spezieller Toaster entwickelt, der sowohl die Unter- und Oberseite (einseitig) als auch die Zwischenscheibe (beidseitig) toastet. Dabei werden höchstens vier Big Macs parallel gefertigt und anschließend in eine Pappschachtel verpackt. Es können nur maximal 4 Big Macs gleichzeitig hergestellt werden, da höchstens 8 Hackfleisch-Pattys auf den Clamshell-Grill passen.

Nährwertangaben


Laut der Nährwert-Tabelle von McDonald’s, erstellt nach dem Bundeslebensmittelschlüssel, ergeben sich für einen Big Mäc (211 Gramm):
  • 2105 kJ,
  • 25,3 g Fett,
  • 43,5 g Kohlenhydrate,
  • 26,2 g Eiweiß.

Die Nährwerte eines Döner (350-Gramm-Portion) zum Vergleich:

  • 2784 kJ,
  • 17,2 g Fett,
  • 84,1 g Kohlenhydrate,
  • 41,9 g Eiweiß.

Pro 100 Gramm hat ein Döner demnach etwa 800 Kilojoule, ein Big Mäc dagegen fast 1000 Kilojoule.

Trivia


Aufgrund der weltweiten Bekanntheit des Big Mac publiziert die britische Wirtschaftszeitschrift The Economist jährlich den so genannten Big-Mac-Index, einen Index der Lebenshaltungskosten, der auf dem Preis des Big Mac in verschiedenen Ländern basiert. Damit machte man sich zwei für Fast Food charakteristische Eigenschaften zunutze: gute Verfügbarkeit an vielen Orten und ein überall fast identisches Produkt, das meist aus regionalen Rohstoffen hergestellt wird und somit den Einfluss von Weltmarktpreisen auf diesen Index verringert.

Literatur


Tennyson, Jeffrey (1993): Hamburger Heaven, Ullstein

Fast Food | McDonald's

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