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Wappen Karte
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Wappen biblis.jpg Karte_Deutschland_Biblis.png
Basisdaten
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Bundesland: Hessen
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Regierungsbezirk: Darmstadt
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Landkreis: Bergstraße
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Fläche: 40,44 km²
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Einwohner: 8.907 (31. Dezember 2004)
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Bevölkerungsdichte: 220 Einwohner je km²
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Höhe: 87,5 und 93 m ü. NN
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Postleitzahl: 68643–68647 (alt: 6843)
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Vorwahl: 06245
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Geografische Lage:
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Kfz-Kennzeichen: HP
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Gemeindeschlüssel: 06 4 31 003
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Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Darmstädter Straße 25
68647 Biblis

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Offizielle Website: www.gemeinde-biblis.de
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E-Mail-Adresse: bgm@gemeinde-biblis.de
Politik
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Bürgermeisterin: Dr. Hildegard Cornelius-Gaus
Biblis ist eine Gemeinde in Süd-Hessen im Kreis Bergstraße (Deutschland).

Geografie


Geografische Lage

Es befindet sich in der Oberrheinischen Tiefebene westlich des Odenwalds zwischen Darmstadt im Norden und Mannheim im Süden bzw. nördlich von Bürstadt. Biblis liegt direkt nördlich vom Unterlauf der Weschnitz, die nur wenige Kilometer nordwestlich der Gemeinde in den Rhein mündet.

Nachbargemeinden und -kreise

Biblis grenzt im Norden an die Gemeinde Groß-Rohrheim, im Osten an die Gemeinde Einhausen, im Süden an die Städte Bürstadt und Lampertheim, sowie im Westen an die kreisfreie Stadt Worms (Rheinland-Pfalz).

Gemeindegliederung

Biblis besteht aus den drei Ortsteilen Biblis, Nordheim und Wattenheim.

Bevölkerungsentwicklung

Jahr Biblis Ortsteil Nordheim Wattenheim
1600 500
1.806 1.355 762 283
1980 5.888 1.450 930
2002 6.350 1.755 1.146

Politik


Gemeindeversammlung

Die Kommunalwahl am 26. März 2006 ergab folgende Sitzverteilung:
CDU 12 Sitze
SPD 8 Sitze
FLB (Freie Liste Biblis) 2 Sitze
BBF (Bibliser Bürgerforum) 1 Sitz

Bürgermeisterin

Dr. Hildegard Cornelius-Gaus wurde am 28. Oktober 2001 mit 53,9 % der Stimmen zur Bürgermeisterin gewählt.

Geschichte


Biblis wurde im Jahre 836 zum ersten Mal urkundlich im Codex des Lorscher Klosters als „Bibifloz" (Siedlung am Wasser) erwähnt, als König Ludwig der Deutsche seine Güter in Biblis, Wattenheim und Zullestein seinem getreuen Vasallen Wernher schenkte, der sie 846 dem Kloster Lorsch vermachte. Von 1461 bis 1623 war das Gebiet an die Pfalz verpfändet und wurde im Gefolge der Reformation protestantisch, nach der Rückgliederung rekatholisiert. Während des Dreißigjährigen Krieges wurde der Ort mehrfach verwüstet und die Bewohner durch die Pest stark dezimiert. Im Gefolge der Säkularisation 1803 fiel der Ort an das spätere Großherzogtum Hessen und wurde dem rheinhessischen Kreis Worms unterstellt. 1945 wurde es von Worms, das zum neuen Bundesland Rheinland-Pfalz kam, abgetrennt und dem späteren Kreis Bergstraße angegliedert. Die vormaligen Gemeinden Biblis, Wattenheim und Nordheim schlossen sich 1970 zur Großgemeinde Biblis zusammen.

Wappen

Das Wappen wurde 1950 der Gemeinde Biblis gewährt und zeigt oben einen silbernen Pflug und unten eine silberne Wasser-Lilie (Seerose) auf blauem Grund.Das alte Bibliser Wappen stellt den zähen Kampf der Bibliser Vorfahren gegen den Sumpf dar. Sie machten mit damals noch primitiven Gerätschaften schilfiges Gelände urbar. Die Wasserrose versinnbildlicht den Sumpf, während der Pflug die Rodung des Landes symbolisiert. Die Farben entstammen dem Wappen der Wittelsbacher, die die Pfalz regierten, zu der Biblis von 1461 bis 1623 gehörte.

Religionen und Konfessionen


Die jüdische Gemeinde

In Biblis bestand vom 18. Jahrhundert an bis 1938 eine jüdische Gemeinde. In der Mitte des 19. Jahrhunderts gehörten etwa 200 Einwohner der jüdischen Gemeinde an (ca. 8 % der Gesamteinwohnerschaft). Unter Rabbiner Salomon Bodenheimer (1813-1886) wurden eine Talmud-Tora-Schule und weitere Einrichtungen gegründet, die für die Judenschaft einer weiteren Umgebung große Bedeutung hatten. Die Synagoge der Gemeinde (Grundstück Enggasse 6) wurde 1832 erbaut, beim Novemberpogrom 1938 durch SA-Leute geschändet und im Inneren völlig verwüstet, danach zweckentfremdet genutzt und 1981 abgebrochen. Mindestens 13 frühere jüdische Einwohner von Biblis wurden nach den Deportationen in Vernichtungslagern ermordet.

Wirtschaft und Verkehr


Biblis liegt an der B 44 und der Landesstraße 3261. Autobahnanschlüsse sind in Lorsch, Heppenheim und Gernsheim in ca. 10 km Entfernung. Bahnstation in Biblis mit Direktverbindung nach Mannheim, Frankfurt und Worms.!

Kernkraftwerk


Biblis ist Standort eines Kernkraftwerks mit zwei Blöcken Biblis A und Biblis B. Daneben befindet sich in der Nähe von Biblis noch eine Kurzwellen-Sendeanlage des US-amerikanischen Auslandsrundfunkdienstes Radio Free Europe.

Persönlichkeiten


Weblinks



Ort in Hessen

Biblis | Biblis

 

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