| Wappen | Karte | ||||||||||||
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| Coat of arms de-be lichtenberg.png Details | Berlin lichtenberg.png | ||||||||||||
| Basisdaten | bgcolor="#FFFFFF" | Bundesland: | Berlin | ||||||||||
| Fläche: | 52,29 km² | ||||||||||||
| Einwohner: | 257 617 (Stat. Landesamt Berlin, Stand: Ende Januar 2005) | ||||||||||||
| Bevölkerungsdichte: | 4.926 Einwohner/km² | ||||||||||||
| Geografische Lage: | |||||||||||||
| Website: | BA Lichtenberg | ||||||||||||
| Politik | |||||||||||||
| Bürgermeisterin: | Christina Emmrich (Linkspartei.PDS) (auch Bezirksstadträtin für Finanzen, Personal und Kultur) | ||||||||||||
| Sitzverteilung der BVV (2001): | |||||||||||||
| Linke.PDS | SPD | CDU | FDP |
| 32 | 13 | 8 | 2 |
| Sitzverteilung BVV Lichtenberg.png | |||
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Der Bezirk Lichtenberg ist der 11. Verwaltungsbezirk von Berlin. Er entstand 2001 durch die Fusion der bis dahin eigenständigen Bezirke Lichtenberg und Hohenschönhausen.
Hohenschönhausen und Lichtenberg gehörten zu Zeiten der DDR als Stadtbezirke zu Ost-Berlin. Alle Ortsteile des heutigen Bezirks gehörten seit der Gründung von Groß-Berlin 1920 zum Berliner Stadtgebiet, darunter der namensgebende Ortsteil Lichtenberg.
Ortsteile-Lichtenberg-Nums.png
1783 erwirbt der spätere preußische Staatsminister Otto von Voß (1755–1823) Dorf und Gut Wartenberg. Er errichtet ein Herrenhaus mit Wirtschaftsgebäuden, die heute unter Denkmalschutz stehen.
Marie Elisabeth von Humboldt, Mutter von Alexander und Wilhelm von Humboldt, erhält 1791 das Rittergut Falkenberg. Nach ihrem Tod wird sie in der Falkenberger Kirche beigesetzt.
Teile der ehemaligen Gemeinde Boxhagen-Rummelsburg, die innerhalb des S-Bahnrings liegen, werden 1938 zum Verwaltungsbezirk Friedrichshain geschlagen.
2001 fusioniert Lichtenberg mit dem zuvor eigenständige Berliner Verwaltungsbezirk Hohenschönhausen. Der so entstandene 11. Berliner Bezirk trägt weiterhin den Namen Lichtenberg.
Bezirk_Lichtenbg_population.png
| Jahr | Einwohner- zahlen | - | 1900 1 | 58 030 | - | 1910 1 | 164 221 | - | 1919 1 | 183 706 | - | 1925 | 198 832 | - | 1932 | 232 209 | - | 1933 | 241 186 | - | 1939 2 | 196 811 | - | 1945 | 145 388 | - | 1946 | 157 721 | - | 1947 | 158 700 | - | 1949 | 162 500 | - | 1950 | 163 375 | - | 1961 | 157 668 | - | 1965 | 168 897 |
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| Jahr | Einwohner- zahlen | - | 1970 | 170 133 | - | 1981 | 186 605 | - | 1987 3 | 178 187 | - | 1990 | 167 362 | - | 1993 | 167 261 | - | 1994 | 168 135 | - | 1995 | 168 280 | - | 1997 | 163 200 | - | 2000 | 154 375 | - | 2001 4 | 260 994 | - | 2002 | 260 500 | - | 2003 | 258 900 | - | 2004 | 257 585 | - | 2005 | 257 617 |
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Quellen: Statistisches Landesamt Berlin; Statistisches Jahrbuch der Stadt Berlin, 27. Jahrgang (1900-1902); Statistisches Taschenbuch der Stadt Berlin, 1. Jahrgang 1924; Statistisches Jahrbuch der Stadt Berlin, 9. Jahrgang 1933 und 11. Jahrgang 1935; Berlin in Zahlen 1942, 1946/1947 und 1948/1949; Statistisches Jahrbuch des Stat. Landesamtes Berlin 1988, 1995 und 1996; Statistisches Jahrbuch der Deutschen Demokratischen Republik 1988
Der „Wellblechpalast“ im Sportforum Hohenschönhausen ist die Heimat der Eisbären Berlin, einem Eishockey-Team aus der DEL, das 2005 Deutscher Meister wurde. Regelmäßig finden in der anliegenden Eisschnelllaufhalle des Sportforums, das Teil des Olympiastützpunkt Berlin ist, World Cup-Turniere statt. Die Halle ist auch Heimathalle der Eisschnelllauf-Weltmeisterin Claudia Pechstein, die dem Verein der Eisbären Juniors angehört.
Außerdem spielt im Bezirk der frühere DDR-Serienmeister im Fußball und inzwischen unterklassig in der Oberliga spielende BFC Dynamo, der sich nach der Wiedervereinigung in FCB umnannte, doch seit 1998 wieder seinen alten Namen trägt.
Die Politik in Lichtenberg ist durch eine absolute Mehrheit der Linkspartei.PDS in der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) bestimmt. Im Übrigen ist Lichtenberg auch einer der drei Bundestagswahlkreise, die die PDS bei der Bundestagswahl 2005 direkt gewinnen konnte. Kritiker argumentieren, die starke Position der PDS in Lichtenberg begründe sich in der noch aus DDR-Zeiten stammenden Sozialstruktur. So war zum Beispiel das Ministerium für Staatssicherheit in Lichtenberg ansässig, in dessen Umfeld eine große Zahl der Stasi-Mitarbeiter wohnte.
Die Linkspartei.PDS stellt 32 der 55 Sitze in der Bezirksverordnetenversammlung, es folgen die SPD mit 13 und die CDU mit 8 Sitzen. 2001 zog die FDP mit zwei Sitzen erstmals in die Lichtenberger BVV ein. Die Grünen sind in Hohenschönhausen seit 1999 und im gesamten Lichtenberg seit 2001 nicht mehr in der BVV vertreten.
Im Verwaltungsbezirk Lichtenberg befindet sich der größte Teil des Berliner Straßenbahnnetzes.
Durch den Bezirk führt auch die eine der längsten Straßen Berlins, die Landsberger Allee (zu DDR-Zeiten Leninallee), die vor 2001 durch 5 Stadtbezirke führte. Sie war bis zur Bezirksfusion 2001 die Grenze zwischen dem Bezirk Lichtenberg (südlich der Straße) und Hohenschönhausen (nördlich der Straße).
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