| Daten 1970 | ||
|---|---|---|
| Bezirkshauptstadt: | Karl-Marx-Stadt | |
| Fläche: | 6009 km² | |
| Kfz-Kennzeichen: | T, X | |
| Karte | ||
| DDR-Bezirk-KMS.png | ||
Der Bezirk Karl-Marx-Stadt wurde 1952 nach Auflösung der Länder in der DDR als bevölkerungsreichster von insgesamt 14 Bezirken (ohne Ost-Berlin) zunächst unter der Bezeichnung „Bezirk Chemnitz“ eingerichtet. Mit Umbenennung der Stadt Chemnitz in Karl-Marx-Stadt wurde auch der Bezirk am 10. Mai 1953 entsprechend umbenannt. Der Bezirk hatte im DDR-Vergleich die meisten Einwohner sowie die größte Einwohnerdichte je km².
Der in der DDR am weitesten nach Süden vorgeschobene Bezirk Karl-Marx-Stadt umfasste das Ost- und mittlere Erzgebirge, das Elstergebirge sowie das Vogtland. Das unweit der Grenze zur ehemaligen ČSSR gelegene Oberwiesenthal war mit 914 m ü. NN. nicht nur die am höchsten gelegene Stadt des Bezirks, sondern auch der gesamten DDR. Höchste Erhebung war der Fichtelberg (1214,6 m).
Der Bezirk war in folgende Kreise und Stadtkreise untergliedert:
Daneben gab es noch folgende kurzlebige Stadtkreise:
Mit der Kreisreform, die im Freistaat Sachsen zum 1. August 1994 und im Vogtland in einem zweiten Reformschritt zum 1. Januar 1996 umgesetzt wurde, entstanden aus den bisherigen Kreisen größere Verwaltungseinheiten.
| Jahr | Einwohner |
|---|---|
| 1961 | 2.098.600 |
| 1967 | 2.080.090 |
| 1970 | 2.057.200 |
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