| Wappen | Karte |
|---|---|
| Coat of arms de-be koepenick 1992.png Details | Lage_Bezirk_Koepenick_in_Berlin.png |
| Fläche: | 12.776 ha (ehem. Bezirk) |
| Einwohner: | 116.000 (ehem. Bezirk) |
| Website: | www.berlin.de/ba-treptow-koepenick/ |
Der Bezirk Köpenick ist ein ehemaliger Berliner Stadtbezirk. Er wurde im Rahmen des Groß-Berlin-Gesetzes am 1. Oktober 1920 gegründet. Am 1. Januar 2001 wurde er mit seinem Nachbarbezirk zum „Bezirk Treptow-Köpenick von Berlin“ fusioniert.
Der ehemalige Bezirk umfasste die heutigen Ortsteile Oberschöneweide, Grünau, Schmöckwitz, Müggelheim, Rahnsdorf, Friedrichshagen und den namensgebenden Ortsteil Köpenick.
Die namensgebende ehemalige Großstadt Köpenick liegt an der Mündung der Dahme in die Spree. Die Spree verbindet den heutigen Ortsteil Köpenick mit dem Müggelsee. Kurz vor dem Zusammenfluss von Spree und Dahme liegt in der Dahme die Schlossinsel mit dem 2004 renovierten Köpenicker Schloss.
Der Bezirk Köpenick grenzt an die Stadtteile Treptow, Lichtenberg, Marzahn und Hellersdorf (im Norden und Westen) und an die Landkreise Märkisch-Oderland, Oder-Spree und Dahme-Spreewald des Landes Brandenburg (im Osten und Süden).
Rathaus_Köpenick_Innenhof.JPG Bereits zur Zeit der Slawen, die der Stadt mit Copnic (Inselort) den Namen gaben, standen am Zusammenfluss von Dahme und Spree Burgen. Im Jahr 1209 findet sich die erste Erwähnung in Dokumenten unter dem Namen Copenic. Als Hauptburg und Hauptansiedlung des slawischen Stammes der Sprewanen unter ihrem Fürsten Jaxa von Köpenick wurde es zum Besiedlungszentrum des Köpenicker Gebietes.
Im Zuge der Industrialisierung des 19. Jahrhunderts wächst die Stadt zu einem großen Stadtkreis mit mehreren Vorstädten heran. Am 1. Oktober 1920 wird Cöpenick durch die Bildung von Groß-Berlin 16. Verwaltungsbezirk von Berlin. Seit 1. Januar 1931 wird Köpenick mit K geschrieben. 2001 erfolgte die Fusion des Bezirks Köpenick mit dem Bezirk Treptow zum Bezirk Treptow-Köpenick.
Der Bezirk Köpenick hatte mit 12.776 ha (14,3 % der Fläche Berlins) die größte Ausdehnung aller Berliner Stadtteile. Mit seinen 116.000 Einwohnern (ca. 3,3 % der Bevölkerung Berlins) ist Köpenick am dünnsten besiedelt.
Siehe auch Berlin-Köpenick, mit Details der Geschichte der Stadt Köpenick.
Bekannt wurde Köpenick insbesondere durch den Roman Der Hauptmann von Köpenick von Carl Zuckmayer. Außerdem wurde Köpenick unter dem nationalsozialistischen Regime Schauplatz der Köpenicker Blutwoche.
In der Verwaltungsreform 2001 ist der Bezirk Köpenick mit allen Ortsteilen im fusionierten Bezirk Treptow-Köpenick aufgegangen.
| Bezirk Köpenick | -> | 09 | Bezirk Treptow-Köpenick |
| Oberschöneweide | -> | 0909 | Oberschöneweide |
| Wuhlheide | |||
| Köpenick | -> | 0910 | Köpenick |
| Spindlersfeld + Köllnische Vorstadt | |||
| Wendenschloß + Altstadt Köpenick | |||
| Dammvorstadt + Dammfeld | |||
| Friedrichshagen | -> | 0911 | Friedrichshagen |
| Hirschgarten | |||
| Rahnsdorf | -> | 0912 | Rahnsdorf |
| Hessenwinkel | |||
| Wilhelmshagen | |||
| Grünau | -> | 0913 | Grünau |
| Müggelheim | -> | 0914 | Müggelheim |
| Schmöckwitz | -> | 0915 | Schmöckwitz |
| Karolinenhof | |||
| Siedlung Schmöckwitz | |||
| Schmöckwitzwerder | |||
| Rauchfangswerder |
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"Bezirk Köpenick".
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