Bei der Beweglichkeit unterscheidet man zwischen der beweglichen Beschaffenheit und einer beweglichen Wesensart.
Das Ausmaß der Beweglichkeit hängt dabei von endogenen und exogenen Faktoren ab. Endogene Faktoren sind (beeinflussbare) Fähigkeiten (z. B. Dehnfähigkeit antagonistischer Muskulatur, Sehnen, Bänder, Gelenkkapseln) und (kaum beeinflussbare) Eigenschaften (z. B. mechanische Beweglichkeit, Gelenkigkeit). Exogene Faktoren sind z. B. die Tageszeit, Außentemperatur und andere äußere Kräfte. Es wird unterschieden zwischen aktiver Beweglichkeit und passiver Beweglichkeit. Unter aktiver Beweglichkeit versteht man die Bewegungsweite, die der Sportler selber erreichen kann, unter passiver Beweglichkeit die Bewegungsweite, die der Sportler durch sein eigenes Körpergewicht oder durch Krafteinwirkung von außerhalb erreichen kann. Unterschiedliche Sportarten erfordern in unterschiedlichem Maße Beweglichkeit; zu den Sportarten, für die Beweglichkeit von besonderer Bedeutung ist, zählen Gymnastik, Turnen und Yoga.
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