Wikipedia:Qualitätssicherung
Die Diskussion über diesen Antrag findet auf der Qualitätssicherung/6. Juli 2006# statt.
Hier der konkrete Grund, warum dieser Artikel auf den QS-Seiten eingetragen wurde: der Artikel ist so nicht zu gebrauchen --Dinah 21:57, 6. Jul 2006 (CEST)
Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF) ist ein betrieblicher Ansatz zur Verbesserung der Gesundheit am Arbeitsplatz mittels geeigneter Maßnahmen. Hierzu gehören vor allem die Optimierung der Arbeitsorganisation und Arbeitsumgebung als Teil der Gesundheitsförderung sowie im Rahmen der Verhaltensprävention die Schaffung von Anreizen für ein gesundheitsbewusstes Verhalten der Beschäftigten. Die Weiterführung und längerfristige Implementierung von entsprechenden Maßnahmen im Sinne einer auf die Human Resources bezogenen Unternehmensstrategie wird als "betriebliches Gesundheitsmanagement" bezeichnet.
Betriebliche Gesundheitsförderung stützt sich dabei auf die Anwendung wesentlicher Prinzipien der Gesundheitsförderung und hier insbesondere das Prinzip der Salutogenese von Aaron Antonovsky. Hierbei sollen alle Mitarbeiter eines Unternehmens befähigt werden, Gesundheitspotenziale im eigenen Tätigkeitsbereich aufzuspüren und zu nutzen.
Aus Sicht des Betriebes werden durch Massnahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung personalpolitische Steuerungsmöglichkeiten geschaffen (z.B. Resourcen in Person, Organisation, Arbeit – wie verbessertes Gesundheitsverhalten in Beruf und Freizeit, optimierte innerbetriebliche Kooperation/erhöhte Arbeitsfreude, professioneller Umgang mit Arbeitsbelastungen..), die bis hin zur Unternehmenspolitik, -kultur und –strategie reichen können und in diesem Falle als betriebliches Gesundheitsmanagement bezeichnet werden. Eine methodisch abgesicherte Konzeption von Projekten der betrieblichen Gesundheitsförderung gewährleistet darüber hinaus die Möglichkeit der Übertragung vorhandener Projektdesigns und einschlägiger Projektergebnisse auf weitere -strukturell vergleichbare- Unternehmensstandorte.
Kurz gefasst kann man im Zusammenhang von betrieblicher Gesundheitspolitik im Sinne betrieblicher Gesundheitsförderung von einer Tendenz der Überformung und Umwandlung klassischer Themenstellungen der betrieblichen Prävention wie Krankenstände, Gesundheit am Arbeitsplatz und Arbeitsmotivation, Fehlzeiten, Unfallverhütung, menschengerechte Gestaltung von Arbeit und Organisation.. hin zu einem modernen betrieblichen Integrations-, Steuerungs- und Führungsinstrument bzw. einer partizipationsorientierten Managementthematik bzw. sprechen. Grundansatz ist hierbei immer die Einbeziehung der MitarbeiterInnen und die Erhöhung ihrer gesundheitsbezogenen Handlungsfähigkeit im Sinne von Empowerment.
Was den ökonomischen Aspekt betrifft, so wird der Return on Investment für Maßnahmen im Bereich der betrieblichen Gesundheitsförderung in einschlägigen internationalen Studien (z.B. Bundesverband der deutschen Betriebskrankenkassen) mit dem Verhältnis 1:3 beziffert, was dieses Instrumentarium als ökonomisch hocheffektiv ausweist.
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