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Mögliche Materialien für die Borsten sind:
Auch Kombinationen (z. B. Pflanzenfasern und Kunststofffasern) sind möglich.
Dank des Stiels muss sich der Benutzer des großen Besens während des Kehrens nicht bücken. Der Benutzer fasst während des Gebrauchs den Griff des Stieles mit der Hand. Diese Griffzone kann mit einem besonderen Überzug aus Kunststoff überzogen, mit Farbe beschichtet oder mit einem befestigten Metallteil versehen sein, ist sie aber bei den meisten Besen nicht.
Das Besenstielgewinde ist ein kurzes Gewinde am unteren Ende eines Besenstiels, das Bestandteil einer speziellen Ausführung eines Besens (sog. Schraubbesen) ist. Der Besenstiel wird damit in den Schaft des Besenriegels geschraubt und so mit ihm verbunden, um den Besen als Ganzes in seiner Funktion als Reinigungsgerät benutzen zu können.
Meist handelt es sich um ein kurzes Außengewinde, das als Rundgewinde ausgeführt ist und in das Innengewinde des Riegelschafts geschraubt wird. Es kann sich auf einem besonderen Kunststoff- oder Metallteil befinden, das am Besenstiel befestigt ist. Bei manchen rohrförmigen Stielen aus Metall (meist Aluminium) ist es auch durch Prägung bei der Herstellung in den Stiel selbst integriert.
Der Schraubbesen hat den Vorteil, den Riegel bei betriebsbedingtem Verschleiß separat austauschen zu können. Der Stiel kann so wiederverwendet werden. Das ist ein wichtiger Beitrag zur Müllvermeidung und zur Schonung von Ressourcen im Sinne der Ökologie.
Darüber hinaus befinden sich spezielle Schnellwechselsysteme im Einsatz, die es erlauben, an einem Stiel unterschiedliche Reinigungsgeräte einzusetzen (Schrubber, Besen, Abzieher) bzw. verbrauchte odeer beschädigte Ansatzteile ohne Werkzeug auszutauschen.
Ein weiteres Besenmuseum mit dem Namen Besenwelten * findet sich in Günzburg. In dem privaten Museum werden auf 100 m² rund 300 Besen aus über 60 Ländern ausgestellt. Jedes des Exponate ist beschriftet: es wird Auskunft gegeben über das Herkunftsland, die Stadt, das Material, das Wort "Besen" in der Landessprache und oft gibt es eine kleine Geschichte dazu.
Noch ein Museum befindet sich im rheinland-pfälzischen Ramberg bei Annweiler am Trifels. In dem vom Heimat- und Museumsverein des Bürstenmacherhandwerks Ramberg e.V. in einer ehemaligen Besenfabrik unterhaltenen Bürstenbindermuseum * wird die Geschichte des Handwerks plastisch dargestellt. Beinahe das gesamte Dorf lebte einstmals von der Bürstenmacherei. Die Bürstenmacher aus Ramberg sind zeitweise mit Wagen durch die Lande gefahren, um den Absatz der Waren über die engere Region ihrer Herstellung hinaus zu erweitern. Viele Maschinen für eine mechanisierte Bürsten- und Besenproduktion sind in Ramberg entwickelt worden. Nach dem Zweiten Weltkrieg nahm die Konkurrenzfähigkeit der Ramberger Besen- und Bürstenwaren allmählich ab, so dass heute nur noch einige Familienbetriebe übrig geblieben sind.
Bei Hochzeiten einiger Zigeunervölker gehörte ein Sprung über einen Besen zum Ritual.
Im Mittelalter galt der Besen als Fluggerät der Hexen, auf dem sie zum Hexensabbat ritten. Aus dieser Vorstellung heraus, die sich in Europa recht lange halten konnte, stammen viele Aberglauben: So gilt es vielerorts beispielsweise als unglückbringend, wenn man einen Besen über ein Fließgewässer transportieren muss.
Goethes „Zauberlehrling“ zeigt, was passieren kann, wenn eine unqualifizierte Person einen Besen mit Zauberkraft schwingen will.
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