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Beschaffungsprinzipien kommen aus der Materialwirtschaft und sind Vorgehensweisen, wie/wann man seine Waren bestellt.

Vorratsbeschaffung

Relativ große Mengen werden auf Lager genommen.

Vorteile
  • Zu jeder Zeit Lieferungsbereitschaft
  • Keine Produktionsunterbrechung
  • Ausnutzen von Preisvorteilen (hohe Abnahmemenge = bessere Konditionen)

Nachteile
  • Hohe Kapitalbindung
  • Hohe Zins- und Lagerkosten
  • Gefahr der Veraltung bzw. Qualitätsminderung der Produkte

Einzelbeschaffung

Man bestellt erst, wenn ein konkreter Auftrag eingegangen ist. (Ein Bedarf entstanden ist)

Vorteile
  • Kurze Lagerdauer
  • Geringe Kapitalbindung

Nachteile
  • Keine sofortige Liefer- und Produktionsbereitschaft
  • Nicht/ Ungenügend flexibel sein, da Kapital gebunden

Absatz- bzw. fertigungssynchrone Beschaffung (Just in time)

( Lagerlose Sofortverwendung )

Die Waren werden möglichst knapp vor der Verwendung angeliefert. Das Lager wird auf geringe Sicherheitsbestände beschränkt, was korrekte und in Echtzeit nachgeführte Lagerbestandes- und Verbrauchsmengen voraussetzt. Es gibt meist Verträge über die Anlieferung, die hohe Konventionalstrafen bei Nichteinhaltung der Fristen mit sich bringen.

Nachteil: Wenn das Material fehlt, nützen auch die Strafen erst mal nichts.

Siehe auch: Materialwirtschaft, Beschaffungslogistik | ProduktionswirtschaftBeschaffungslogistik

 

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