Bert van Marwijk (* 19. Mai 1952 in Deventer; bürgerlich Lambertus van Marwijk) ist ein niederländischer Fußballspieler und Trainer.
Als Abwehr- und Mittelfeldspieler kam er 390 Mal in der Ehrendivision, der höchsten niederländischen Spielklasse, zum Einsatz und spielte auch ein Mal in der niederländischen Nationalmannschaft. Seine Spielerlaufbahn führte ihn unter anderem zum AZ Alkmaar und dem MVV Maastricht.
Bis Ende Mai 2004 war er für vier Jahre Trainer von Feyenoord Rotterdam. Sein größter Erfolg war hier der Gewinn der Uefa-Cups, den er 2002 im Finale mit 3:2 gegen seinen aktuellen Arbeitgegeber Borussia Dortmund gewann. Sein Nachfolger in Rotterdam wurde Ruud Gullit.
Am 1. Juni 2004 unterzeichnete er gemeinsam mit Dick Voorn bei Borussia Dortmund einen Zweijahres-Vertrag, der am 28. Mai 2005 vorzeitig bis zum 30. Juni 2007 verlängert wurde. Nicht zuletzt wegen seiner guten Deutschkenntnisse hatten in der Vergangenheit bereits der FC Schalke 04 und Hertha BSC Berlin Interesse an van Marwijk.
Van Marwijk ist als Trainer ein Vertreter einer offensiven Strategie, seine Mannschaften bevorzugen in der Regel ein 4-3-3-System mit zwei offensiven Außenstürmern. Zudem beweist er immer wieder seine Fähigkeit, junge Spieler erfolgreich in seine Teams einzubauen. Er gilt wie sein Vorgänger Matthias Sammer als Praktiker, allerdings auch als relativ verschlossener Mensch.
Van Marwijks Schwiegersohn ist der holländische Nationalspieler Mark van Bommel, der zur Zeit in Diensten des FC Barcelona ist.
Mann | Geboren 1952 | Niederländer | Fußballtrainer | Fußballspieler (Niederlande)
Bert van Marwijk | Bert van Marwijk | Bert van Marwijk | Bert van Marwijk
This article is licensed under the GNU Free Documentation License.
It uses material from the
"Bert van Marwijk".
Home Page • arts • business • computers • games • health • hospitals • home • kids & teens • news • physicians • recreation• reference • regional • science • shopping • society • sports • world