bezeichnet werden, siehe Zisterzienser.}}
| Bernhardiner
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| FCI - Standard Nr.61
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| Patronat
| Schweiz
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| Klassifikation FCI
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| - Gruppe 2: Pinscher und Schnauzer - Molossoide - Schweizer Sennenhunde und andere Rassen
- Sektion 2: Molossoide
| Rassenamen
| St. Bernhardshund (Bernhardiner)
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| Variante
| kurzhaarig, langhaarig
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| Größe
| Rüden min 70cm, max 90cm Hündinnen min. 65 cm
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!style="background:LightSkyBlue" colspan="2" align="center"|Liste der Hunderassen
Bernhardiner oder
St. Bernhardshund ist der Name einer von der FCI (Nr 61, Gr. 2, Sek. 2) anerkannte Schweizer
Hunderasse.
Herkunft und Geschichtliches
Bekannt wurde der Bernhardiner durch seine Nutzung als
Lawinenhund bei den Augustiner-Mönchen des
Hospizes auf dem Grossen St. Bernhard und vor allem durch den Lawinenhund
Barry, der über 40 Menschen das Leben gerettet haben soll. Heute ist der Bernhardiner auf Grund der Zuchtauslese für diese Aufgabe ungeeignet; er ist zu schwer und zu massig geworden. Abgelöst wurde er durch den
Deutschen Schäferhund und in neuerer Zeit durch den
Belgischen Schäferhund. Hunde haben aber bei der Lawinensuche noch immer den ersten Rang, weil
Lawinensonden und
LVS-Geräte einfach nicht das leisten können, wozu Hunde in der Lage sind.
Heute ist der Bernhardiner ein guter Haus- und Begleithund.
Hundetype Anfang des 20. Jahrhunderts
Berhabiner_1917.jpg
Wie an diesem Bild zu sehen ist, war der Bernhardiner zu jener Zeit wesentlich leichter und kleiner.
Er ist auch ein Beispiel, wie Zucht in die falsche Richtung führt: Der Bernhardiner von heute ist nicht mehr zu den Leistungen fähig wie der Ur-Bernhardiner. Als Rettungshund ist er mittlerweile ungeeignet. Einhergehend mit dem Zuchtziel Größe und Masse und anderen züchterischen Übertreibungen können heutzutage gesundheitliche Probleme auftreten. So kann er nicht mehr als Gebrauchshund geführt werden. Manche Wissenschaftler sehen bereits Merkmale von Qualzucht in einigen Zuchtlinien.
Beschreibung
Der Bernhardiner wird bis zu 91 cm groß. Je nachdem, ob es sich um einen langhaarigen oder stockhaarigen Bernhardiner handelt, sind die Haare länger bzw. kürzer. Ansonsten sind beide völlig gleich. Die Behaarung ist sehr dicht und glatt anliegend, in weiß mit rotbraun oder rotbraun mit weiß in verschiedenen Abstufungen. Sie sollten weiße Flecken (Abzeichen) an Brust, Pfoten, Nase, Hals und Rutenspitze haben.
Wie für viele andere große Hunderassen gilt auch für den Bernhardiner: man sollte ihn nicht in einer kleinen Etagenwohnung halten. Sie können Gelenkprobleme bekommen (Hüftgelenks-, Ellbogendysplasie). Selten wird ein Bernhardiner älter als 10 Jahre.
Bernhardiner.jpg
Wesen
Der Bernhardiner ist ein großer, kräftiger Hund. Trotz seiner imposanten Größe ist er jedoch sehr sensibel und hat einen zuverlässigen Charakter. Er ist sehr sanftmütig und liebevoll, sogar mit Fremden. Insgesamt ein ausgeglichener, ruhiger Hund.
Wächst er mit Kindern auf, dann gibt es keine Probleme. Er ist wahrscheinlich der beste tierische Babysitter, den es gibt. Wegen seiner Größe wird er kaum in Beißereien verwickelt. Auch kennt er keine
Aggressivität. Er hat einen ausgeprägten Beschützerinstinkt.
Berühmt wurden die Bernhardiner durch ihren unfehlbaren Ortssinn, die gute Nase sowie durch ihre Wetterfühligkeit, Ausdauer und Wetterfestigkeit.
Siehe auch
Hunde, Haushund
Hunderasse
Literatur
- Bernhardiner von Otmar Kuttenkeuler, Verlagsgesellschaft Rodolf Müller 1978 ISBN 3-481-26632-4
- Bernhardiner von Antonio Morsiani, Kynos Verlag
- Barry vom Grossen St.Bernhard Marc Nussbaumer, Naturhist.Museum Bern 2000 ISBN 3-908152-02-X
Weblinks
Hunderasse | Schweizer Tierrasse
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