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Bernhard Sopher (* 15. Juni 1879 in Safed, Palästina; † 18. Juni 1949 in Hollywood, USA) war ein US-amerikanischer Bildhauer mit deutschen Wurzeln.

Leben


Sopher wurde 1879 in Safed in Palästina geboren. Zunächst studierte er ab 1897 Bildhauerei an der Kunstakademie Berlin, ab 1905 bis 1908 an der Handwerkskunstschule Weimar bei Adolf Brütt in Berlin und Weimar. Bereits zum Abschluss seines Studiums war er an der Realisierung des Denkmals für Großherzog Carl Alexander auf dem Karlsplatz in Weimar sowie an den Arbeiten des Foyers des Weimarer National-Theaters beteiligt. Seit 1908 lebte Sopher in Düsseldorf. Erst 1914 bemühte sich Sopher, bis dato türkischer Staatsangehöriger, um die preußische Staatsangehörigkeit; er diente als Freiwilliger für Deutschland im Ersten Weltkrieg. In den 1920er Jahren wurde er als Mitglied der Vereinigung "Das Junge Rheinland" bekannt. In den Jahren 1929 bis 1931 war er in der Künstlervereinigung "Rheinische Sezession" engagiert. Unter dem Druck des NS-Regimes emigrierte Sopher 1935 in die USA, da er in Deutschland als Jude keine Arbeitsmöglichkeit mehr hatte. Er wurde 1943 US-amerikanischer Staatsbürger.

Sein Nachlass wurde in der Unternehmervilla Sack in Düsseldorf ausgestellt, seit 2003 wird die Ausstellung vom Stadtmuseum der Stadt Düsseldorf gepflegt.

Ausstellungskataloge


  • Bernhard Sopher: "Plastik". Berlin: Galerie Rudolf Wiltschek, 12-31 Oktober 1925.
  • War mothers: sculpture by Bernhard Sopher. New York City, NY: Associated American Artists, 23 Feb. - 8 Mar. 1943.
  • Berhard Sopher, Kunstsammlungen der Stadt Düsseldorf, 1951.

Weblinks


Mann | US-Amerikaner | Bildhauer | Geboren 1879 | Gestorben 1949

 

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