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Bernd Pischetsrieder (* 15. Februar 1948 in München) ist seit 2002 Vorstandsvorsitzender der Volkswagen AG in Wolfsburg. Zuvor war er von 1993 bis 1999 bei BMW als Vorstandsvorsitzender tätig. Foto

Pischetsrieder studierte von 1968 bis 1972 Maschinenbau an der TU München und trat 1973 seine erste Stelle als Fertigungsplaner bei BMW an. Seine Karriere bei BMW führte ihn 1982 als Produktionschef von BMW Südafrika nach Pretoria. Hier blieb er bis 1987 und kehrte dann in die Konzernzentrale nach München zurück, wo er 1991 in den Vorstand berufen wurde. Bekannt wurde Pischetsrieder vor allem durch die von ihm 1994 eingefädelte Übernahme des britischen Automobilherstellers Rover durch BMW. Die Übernahme brachte jedoch nicht den gewünschten Erfolg, so dass die Marken Rover und MG sowie Land Rover wieder verkauft wurden. Lediglich die Marke Mini (dessen Konstrukteur Sir Alec Issigonis übrigens ein Onkel von Pischetsrieder war) erwies sich als Glücksgriff.

Anfang 1999 musste Pischetsrieder BMW verlassen und wechselte als SEAT-Chef zum Volkswagen-Konzern. Dort übernahm er 2002 von Ferdinand Piëch den Posten des Vorstandsvorsitzenden.

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Mann | Manager (Deutschland) | Wolfsburg | Volkswagen | Geboren 1948

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