Bernd Kannenberg (* 20. August 1942 in Königsberg, Ostpreußen) ist ein deutscher Leichtathlet und Olympiateilnehmer, der - für die Bundesrepublik startend - 1972 in München Olympiasieger im 50-km-Gehen wurde (3:56:11,6 Stunden). Ein weiterer großer Erfolg gelang ihm zwei Jahre später, als er bei der Europameisterschaft in Rom Zweiter im 20-km-Gehen wurde (1:29:38,2 Stunden).
Zudem wurde Kannenberg drei Mal in seiner Karriere Deutscher Meister im 50-km-Gehen (1972, 1973, 1975) sowie im 20-km-Gehen (1972, 1974, 1975).
Er nahm außerdem bei den Olympischen Spielen 1976 in Montreal im 20-km-Gehen teil, gab jedoch wegen zu starker Schmerzen vorzeitig auf. Zum Ende seiner bis 1978 währenden Laufbahn waren seine Leistungen durch Leistenbrüche aufgrund seines Trainings von mehr als sechs Stunden täglich und Virenerkrankungen in der Bauchmuskulatur beeinträchtigt.
Bernd Kannenberg hatte erst mit 24 Jahren mit dem leistungssportlichen Geher-Training begonnen und zuvor nur Volksläufe bestritten. Er startete für den LAC Quelle Fürth. In seiner aktiven Zeit war er 1,75 Meter groß und wog 72 kg.
1974 wurde ihm der Rudolf-Harbig-Gedächtnispreis verliehen.
Mann Geboren 1942 Leichtathlet (Deutschland) Sportsoldat (Bundeswehr) | Olympiasieger (Leichtathletik) | Geher
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