| Kenndaten
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| Logo Berliner Verkehrsbetriebe BVG.jpg
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| - Kontaktdaten
- Berliner Verkehrsbetriebe (BVG)
- Potsdamer Straße 188 • 10783 Berlin
- www.bvg.de
- Eigentümer
- 100 % Land Berlin
-
- Fahrgäste
- 906,9 Mio (2005)
- Fahrzeuge (31.12.2005)
- 1288 U-Bahnen
- 600 Straßenbahnen
- 1328 Omnibusse
- Haltestellen (31.12.2005)
- 170 U-Bahnhöfe
- 373 Straßenbahnhaltestellen
- 2611 Bushaltestellen
- Anlagen (31.12.2005)
- 144,2 km Streckenlänge U-Bahn
- 144,9 km Linienlänge U-Bahn
- 187,7 km Streckenlänge Straßenbahn
- 285,5 km Linienlänge Straßenbahn
- 1662 km Linienlänge Omnibus
- Personal (31.12.2005)
- 11 526 Arbeiter, Angestellte und Auszubildende
Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) betreiben den U-Bahn-, Straßenbahn- und Busverkehr in Berlin. Zwischen 1984 und 1994 betrieb die BVG in West-Berlin auch die S-Bahn und zwischen 1989 und 1991 die M-Bahn. Die BVG ist Mitglied im größten Verkehrsverbund Deutschlands, dem Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB). Juristisch ist sie eine Anstalt des öffentlichen Rechts.
Geschichte
Am 10. Dezember 1928 wurde die
Berliner Verkehrs-AG (BVG) mit 400 Millionen Reichsmark Kapital auf Initiative des damaligen Stadtrats für Verkehr
Ernst Reuter gegründet. In ihr schlossen sich die
Gesellschaft für elektrische Hoch- und Untergrundbahnen in Berlin (Hochbahngesellschaft), die
Allgemeine Berliner Omnibus-Actien-Gesellschaft (ABOAG) und die
Berliner Straßenbahn-Betriebs-GmbH zusammen. Am 1. Januar 1929 nahm die Gesellschaft den Betrieb auf. Am 1. Januar 1938 wurde das Unternehmen unter der Bezeichnung
Berliner Verkehrs-Betriebe (BVG) ein
Eigenbetrieb der Stadt Berlin. Auf Grund der Teilung Berlins bildete sich am 1. August 1949 eine eigene BVG-Verwaltung im Ostteil der Stadt, die ab 1. Januar
1969 unter der Bezeichnung
VEB Kombinat Berliner Verkehrsbetriebe (BVB) firmierte.
Als Folge der deutschen
Wiedervereinigung fusionierten BVG (West) und BVB am 1. Januar 1992 unter dem bekannten Namen
Berliner Verkehrsbetriebe (BVG).
Am 12. Dezember 2004 führte die BVG ein so genanntes Metronetz ein. Die Metrolinien, die sich wiederum in MetroTram- und MetroBus-Linien aufteilen, verbinden nachfragestarke Bereiche auf dem möglichst kürzesten Weg. Diese Linien verkehren 24 Stunden am Tag, in der Regel werktags zwischen 6 und 21 Uhr mit einem Mindesttakt von 10 Minuten.
1972 wurde die BVG durch den Song Mensch Meier (LP Keine Macht für Niemand) der Band Ton Steine Scherben über die Berliner Grenzen berühmt. Das Lied prangerte die damaligen Fahrpreiserhöhungen an und forderte zum Schwarzfahren auf (Ne, ne, ne, eher brennt die BVG).
Aktuelles
Betriebsbereiche
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Straßenbahn Berlin GT6N.jpg |
Straßenbahn Berlin KT4D-t mod.jpg |
Berlin Omnibus Linie 100 Doppeldecker.JPG
U-Bahn
Zur Zeit verkehren tagsüber neun
U-Bahn-Linien und in den Nächten von Freitag auf Samstag und von Samstag auf Sonntag acht U-Bahn-Linien in Berlin (alle außer U4).
Siehe: U-Bahn Berlin
Straßenbahn
Die BVG betreibt tagsüber 22
Straßenbahnlinien, davon neun MetroTram-Linien, die 24 Stunden verkehren.
MetroTram-Linien:
Siehe: Straßenbahn Berlin
Omnibus
Die BVG besitzt eine große
Busflotte mit diversen Typen. Dazu zählen die weltbekannten
Doppeldeckerbusse, Eindeckbusse der normalen Standardbauart als auch
Schubgelenkbusse.
Sie betreibt tagsüber 146 Stadtbuslinien, davon 17 MetroBuslinien im 24-Stunden-Betrieb, und 13 Express-Buslinien, und nachts 46 Nachtbuslinien.
MetroBus-Linien:
- M11 U Oskar-Helene-Heim ↔ S Schöneweide
- M19 S Grunewald ↔ U Mehringdamm
- M21 Rosenthal, Uhlandstraße ↔ S + U Jungfernheide
- M27 S + U Pankow ↔ S + U Jungfernheide
- M29 Grunewald, Roseneck ↔ U Hermannplatz
- M32 S + U Rathaus Spandau Bhf ↔ Staaken, Döberitzer Weg (↔ Dallgow-Döberitz, Havelpark) oder Staaken, Heidebergplan
- M37 Spandau, Freudstraße oder Spandau, Waldkrankenhaus ↔ Staaken, Hahneberg oder Staaken, Reimerweg
- M41 Sonnenallee/ Baumschulenstraße ↔ S + U Hauptbahnhof
- M44 Buckow-Süd, Stuthirtenweg ↔ S + U Hermannstraße
- M45 S + U Zoologischer Garten ↔ Spandau, Johannesstift
- M46 S + U Zoologischer Garten ↔ U Britz-Süd
- M48 Zehlendorf, Busseallee ↔ S + U Alexanderplatz
- M49 Heerstraße/ Nennhauser Damm ↔ S + U Zoologischer Garten
- M76 U Walther-Schreiber-Platz ↔ S Lichtenrade
- M77 U Alt-Mariendorf ↔ Marienfelde, Waldsassener Straße
- M82 S + U Rathaus Steglitz ↔ Marienfelde, Waldsassener Straße
- M85 S Lichterfelde Süd ↔ S + U Rathaus Steglitz
Express-Buslinien:
Es existieren in Berlin mit dem 100er und 200er auch zwei inoffizielle von Touristen gern genutzte Stadtrundfahrtlinien, wobei die Linie 100 wesentlich beliebter und bekannter, und zudem die ältere ist:
Siehe Bus Berlin
Fähren
Schiff Berlin BVG F11.jpg
Die BVG betreibt auch folgende sechs
Fährlinien, die teilweise mit Schiffen der "Stern und Kreisschifffahrt" befahren werden:
M-Bahn
In den 1980er und frühen 1990er Jahren war die BVG am Bau und Betrieb der Berliner
M-Bahn (Magnetschwebebahn) beteiligt. Das Projekt wurde jedoch nach dem Fall der
Berliner Mauer aufgegeben. Ein geplanter Wiederaufbau zwischen dem Bahnhof
Flughafen Berlin-Schönefeld und dem Flughafengebäude zerschlug sich ziemlich schnell.
Die Technik dahinter
Um ihre Aufgaben zu erfüllen werden unter anderem folgende Systeme bei der BVG eingesetzt:
Corporate Design
Nach der Vereinigung von BVG (West) und BVB (Ost) ließen sich die Berliner Verkehrsbetriebe von der Firma
MetaDesign ein
Corporate Design entwickeln. Dieses legt für Fahrzeuge, Haltestellen, Informations- und Leitsysteme sowie für Briefschaft das Erscheinungsbild inklusive
Farben und
Schriftarten und -größen fest. Dieses Corporate Design findet bis heute Anwendung und wird bei Bedarf (z.B. Farbe für neue Linie) entsprechend weiterentwickelt.
Farben
Die wichtigsten Farben sind wie folgt festgelegt
- bgcolor=#F8F8FF
| Zweck
| Farbname
| RAL
| CMYK
| RGB-Umsetzung (hex)
| -
| Grundfarbe BVG-Logo | Zinkgelb | RAL 1018 | 0,5,100,0 | F8, EC, 00
| -
| Grundfarbe U-Bahn-Logo | Verkehrsblau | RAL 5017 | 100,50,0,5 | 06, 64, AB
| -
| Grundfarbe Metro-Logo | Pastellorange | RAL 2003 | 0,55,100,0 | FF, 5A, 22
| -
| Grundfarbe Tram-Logo | Verkehrsrot | RAL 3020 | 0,100,100,0 | DF, 00, 24
| -
| Grundfarbe Bus-Logo | Verkehrspurpur | RAL 4006 | 40,100,0,0 | A3, 00, 7C
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| Grundfarbe Fähr-Logo | Lichtblau | RAL 5012 | 80,20,0,0 | 34, 9B, D7
| -
| Kennfarbe U1 | Gelbgrün | RAL 6018 | 65,0,100,5 | 54, 83, 2F
| -
| Kennfarbe U2 | Blutorange | RAL 2002 | 0,80,100,0 | D7, 19, 10
| -
| Kennfarbe U3 | Türkisgrün | RAL 6016 | 80,10,50,0 | 2F, 98, 9A
| -
| Kennfarbe U4 | Verkehrsgelb | RAL 1023 | 0,5,100,0 | FF, E9, 2A
| -
| Kennfarbe U5 | Rehbraun | RAL 8007 | 60,75,90,0 | 5B, 1F, 10
| -
| Kennfarbe U6 | Blaulila | RAL 4005 | 55,60,0,5 | 7F, 39, 73
| -
| Kennfarbe U7 | Lichtblau | RAL 5012 | 80,20,0,0 | 34, 9B, D7
| -
| Kennfarbe U8 | Enzianblau | RAL 5010 | 100,60,10,5 | 18, 19, 53
| -
| Kennfarbe U9 | Pastellorange | RAL 2003 | 0,55,100,0 | FF, 5A, 22
| -
| Fahrzeuge Dach | Verkehrsweiß | RAL 9016 | | FC, FF, FF
| -
| Fahrzeuge Hauptflächen | Verkehrsgelb | RAL 1023 | | FF, E9, 2A
| -
| Fahrzeuge Bodenbereich | Schiefergrau | RAL 7015 | | 3D, 42, 52
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Schrift
Die Hausschrift der BVG ist „Transit“. Dies ist eine speziell für die Ansprüche eines Verkehrsunternehmens entwickelte Schriftart. Die gebräuchlichen
Piktogramme und
Signets sind als Zeichen in speziellen Zeichensätzen abgelegt. Diese für die BVG entwickelte Schriftart wird mittlerweile auch von anderen Verkehrsunternehmen in Deutschland eingesetzt.
Literatur
- Ernst Reuter: Rationalisierung der Berliner Verkehrsbedienung. Verkehrstechnik, 9. Jahrgang, Heft 26 (29. Juni 1928), S. 437-439
- Ernst Reuter: Die Gründung der Berliner Verkehrs-A.-G. Verkehrstechnik, 9. Jahrgang, Heft 50 (14. Dezember 1928), S. 917-919
- Die BVG und ihr Betrieb 1934. 1934, hrsg. von der Berliner Verkehrs-Aktiengesellschaft (BVG)
Nachdruck 1980 durch den Verlag J. O. Slezak, Wien. ISBN 3-900134-67-7
- BVGer in der ersten Reihe / BVG-Arbeiter gestalten Geschichte 1945-1952. 1973, hrsg. von der Betriebsparteiorganisation der SED - Kommission zur Erforschung der Betriebsgeschichte - im VEB Kombinat Berliner Verkehrsbetriebe
- 50 Jahre BVG / 1929 - 1979 / ...zum Nutzen aller. 1979, Festschrift zum 50. Jubiläum, hrsg. von den Berliner Verkehrs-Betrieben, Eigenbetrieb von Berlin (BVG)
- Sigurd Hilkenbach, Wolfgang Kramer: Typisch Berlin - Ein BVG-Poträt. 1987, überarbeitete Festschrift „50 Jahre BVG“, hrsg. von den Berliner Verkehrs-Betrieben, Eigenbetrieb von Berlin (BVG)
- Heinz Reif: „Mobilität für alle“ - 75 Jahre BVG, 1929 - 2004. 2004, Festschrift zum 75. Jubiläum, hrsg. von den Berliner Verkehrsbetrieben AöR (BVG)
Siehe auch
Weblinks
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