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Das Berliner Ensemble stellt eine der bekanntesten Bühnen der deutschen Hauptstadt und wurde berühmt durch Aufführungen der Werke seines Gründers Bertolt Brecht und gilt als eine der führenden deutschsprachigen Bühnen. Seit 1954 ist das Theater am Schiffbauerdamm die Spielstätte des Berliner Ensembles.

Die Gründung des Berliner Ensembles ist im direkten Zusammenhang zwischen der Suche Brechts nach einer neuen Tätigkeit in Deutschland für sich und seine Frau Helene Weigel und dem Bemühen kommunistischer Politiker in der sowjetischen Besatzungszone und späteren DDR nach dem Aufbau einer prestigeträchtigen Kulturszene in Ost-Berlin zu sehen. Nach bitteren Erfahrungen in den USA (30.10.1947 Verhör vor dem Komitee für unamerikanische Aktivitäten) und strikter Personenüberwachung in der Schweiz wurde Brecht in Ost-Berlin mit offenen Armen empfangen. Nach dem Fund neuerer Briefe und Schriften war die Gründung des Ensembles jedoch mit viel mehr Schwierigkleiten verbunden als bisher angenommen. So stellt sich das "Gastspiel" des BE im Deutschen Theater als strenge Duldung dar und der damalige DT-Intendant Wolfgang Langhoff drängte zum baldigen Auszug.

Als Symbol des Berliner Ensembles galt Picassos Friedenstaube. Sie war auf dem Bühnenvorhang zu finden.

Im Umfeld des Berliner Ensembles arbeiteten viele bekannte und produktive Künstler. Die Fotografin Ruth Berlau fotografierte Bühnenszenen, die als Modell-Bücher herausgegeben wurden. Der Bühnenbildner Karl von Appen war viele Jahre ein Synonym für anspruchsvolle Bühnenbilder und Theaterplakate. Hierfür waren auch die Brüder John und Wieland Herzfelde und Karl-Heinz Drescher bekannt.

Intendanten


Bekannte ehemalige Schauspieler des Ensembles


 

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