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Mahlsdorf ist ein Ortsteil im Bezirk Marzahn-Hellersdorf von Berlin.

Erstmals urkundlich erwähnt wurde es 1345 als "Malterstorp". Bis Anfang des 19. Jahrhunderts gab es eine nur geringfügige Entwicklung mit ca. 250 Einwohnern. Danach, besonders in der Gründerzeit, kam es zu einem explosionsartigen Wachstum, gefördert auch durch eine 1895 eröffnete Eisenbahnstation. 1920 – damals hatte Mahlsdorf 16.000 Einwohner – wurde es nach Berlin eingemeindet. Überregionale Bekanntheit hat der Stadtteil durch Charlotte von Mahlsdorf und das von ihr aufgebaute Gründerzeitmuseum erlangt.

Bahnverkehr


Am 1. September 1885 wurde der Bahnhof Mahlsdorf an der 1867 eröffneten Preußischen Ostbahn in Betrieb genommen. Er bestand aus zwei Seitenbahnsteigen. Er lag an der Hönower Straße, die die Ostbahn höhengleich kreuzte.

Nachdem der Bahnhof 1929 hochgelegt wurde, erreichte die S-Bahn 1930 den Bahnhof Mahlsdorf. Die Hönower Straße war 1929 noch nicht abgesenkt, sodass die Fahrgäste zu Anfang das Gebäude durch den ersten Stock betreten mussten. Er bestand jetzt aus zwei Mittelbahnsteigen, einen für die S-Bahn und einen für die Strecke Mahlsdorf – Strausberg. Ab Ende Mai 1931 war auch ein anderes Provisorium für die S-Bahn-Fahrgäste beendet: die hölzerne Brücke vom S-Bahn-Steig zum Empfangsgebäude konnte abgerissen werden.

Seit dem 7. März 1947 fuhr die S-Bahn weiter nach Hoppegarten. Zu Zeiten als die Strecke noch an einem Prellbock an der Hönower Straße endete, fuhr einmal eine Bahn zu weit und ein Wagen stürzte herunter.

Weblink


Ort in Berlin | Berliner S-Bahnhof

 

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