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Berke Khan (* nach 1205; † Januar 1267) war der jüngere Bruder Batu Khans und einer der wichtigsten Khane der Goldenen Horde (er regierte von 1256/71267).

Der spätere Khan hatte in der Weißen Horde seinen eigenen „Ulus“ (Dagestan und Kaukasus) und trat 1252 bei seiner Rückkehr aus Karakorum (wo er die Interessen seines Bruders bei der Wahl Möngkes vertreten hatte) in Buchara zum Islam über.

Berke wurde 1257, durch Ermordung bzw. Entmachtung der Erben Batus, zum Khan der Goldenen Horde und führte in seinen Reichsteilen den sunnitischen Islam ein, der sich jedoch erst im 14. Jahrhundert unter Usbek vollständig durchsetzte. Zudem wurde unter Berke Khan die Oberherrschaft der Mongolen in Russland durch Etablierung der Steuereintreibung und der russischen Heeresfolge gefestigt. Sein Verhandlungspartner war hier Großfürst Alexander Newski, der noch einen gewissen Sonderstatus hatte, aber 1263 starb. Ein zweiter Gegenspieler in der Rus war Daniel von Galizien.

Berke verurteilte die Hinrichtung des Abbasiden-Kalifen Al-Mustasim durch den Mongolenfürsten Hülägü. Durch weitere Streitpunkte und die Hinrichtung seiner Botschafter zum Krieg genötigt, verbündete er sich mit Ägypten gegen Hülägü und trug damit entscheidend zum Auseinanderbruch des Mongolenreiches bei (1261). Seine beiden Kriege gegen die Ilchane zeigten jedoch keinen besonderen Erfolg. Berke starb auf dem Vormarsch seiner Truppen im Januar 1267 in Tiblissi.

Nach ihm kamen mit Möngke Timur erneut die Nachkommen Batus in der Goldenen Horde an die Macht.

Khan | Militärperson (Mongolisches Reich) | Mann | Geboren 13. Jahrhundert | Gestorben 1267

Berke | Berke-kaani | Berké | ベルケ | Berke

 

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