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Landslide.jpg]] Ein Bergrutsch ist das Abgleiten der Deckschicht eines Berges durch Überschreitung des Maximalböschungswinkels. Auslöser dafür kann ein durchnässter Untergrund infolge von Verwitterung, Erosion oder menschlichen Eingriffen sein. Sind kleine Flächen betroffen, nennt man dies Hangrutsch oder Hangrutschung.

Ursache hierfür ist in niedrigen Lagen zumeist die Abholzung des bestehenden Waldes. Dadurch kommt es zur Verrotung der Wurzeln, die jetzt nicht mehr den Boden stabilisieren können. In höheren Lagen ist den letzten Jahren als weitere Ursache die Klimaerwärmung hinzugekommen, welche den stabilisierenden Permafrostboden auftaut.

Bekannte Bergrutsche


Am 12. April 1983 brachen am „Hirschkopf“ am Albtrauf bei Mössingen auf einer Fläche von rund 50 Hektar 5 bis 6 Millionen Kubikmeter Gestein ab und rutschten samt Wald und Waldweg in die Tiefe, ein Vorgang, der schon seit Jahrtausenden den Trauf der Schwäbischen Alb, der einstmals bis in die Nähe von Stuttgart reichte, immer weiter zurückweichen lässt.

Am Abend des 11. Dezember 2004 rutschte ein etwa 300 m langer und bis zu 50 m breiter keilförmiger Block aus dem Kamm des Messingberges (Wesergebirge/Niedersachsen) nach Norden ab. Dabei stürzten Felsmassen in der Größenordnung von ca. 1 Million Tonnen lawinenartig bis zu 300 m weit in den vorgelagerten Steinbruch.Tiefe Risse und Spalten haben sich auch auf der Südseite des Berges gebildet. Weitere Klippenformationen (Mönch und Nonne), die den Kamm bilden, sind gefährdet, ebenso abzurutschen. Negative Auswirkungen auf wertvolle Wald- und Naturbereiche dieses touristisch genutzten Erholungsraumes im Weserbergland sind zu erwarten.

Siehe auch


Weblinks


Geologie

 

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