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Als Gebirgs- bzw. Bergmassiv oder einfach Massiv (französ.= massig) wird ein oft in Gebirgsländern zu findender geschlossener Block bezeichnet.
Vielfach sind die Bergmassive nicht länglich wie die "Gebirgszüge", sondern haben eine kompaktere Form.

Viele der größeren Massive haben ein hohes geologisches Alter und stellen frühere Hochgebirge dar, von denen nur mehr etwa die Hälfte der alten Gipfelhöhen übrig blieb. Solche "alten Massive" können auch durch Erosion weitgehend verschwinden oder zu Rumpfgebirgen werden (siehe auch Schild (Geologie)).

Beispiele von Gebirgsmassiven


Bergmassive in der Kunst


Bereits unzählige Maler und Kunstfotografen haben sich Bergmassive als Motiv gewählt. Am häufigsten werden solche Massive abgebildet, die besonders steile Flanken haben und vom Tal aus gut einzusehen sind. Vom steirischen Hausberg Grimming und vom Dachstein, die sich um satte 1500-2000 m über dem Talboden erheben, sind jeweils tausende Gemälde entstanden, auch von berühmten Künstlern wie z.B. Gauermann. Ebenso bekannt sind Motive aus den Berner Alpen (Eiger, Jungfrau etc.), aus dem mitteldeutschen Harz oder aus den Südtiroler Dolomiten.

Literatur


  • André Cailleux, Anatomie der Erde, Kap.1 und 3. Kindlers Universitätsbibliothek, München 1968.
  • Jonathan Weiner, Planet Erde, Droemer-Verlagsanst. München 1987.

Geographischer Begriff | Bergmassiv

 

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