Die Bergische Universität Wuppertal wurde 1972 im Zuge der NRW-Bildungsinitiative als Gesamthochschule gegründet. Maßgeblich daran beteiligt war der aus Wuppertal stammende damalige NRW-Minister für Wissenschaft und Forschung später dann Ministerpräsident und ehemalige Bundespräsident Johannes Rau.
Das Hauptgebäude der BU Wuppertal befindet sich im Stadtteil Elberfeld auf dem Grifflenberg und ist ein wuchtiger, wabenförmig zugeschnittener Beton-Zweckbau. Einige Fakultäten befinden sich in ausgelagerten Gebäuden im Tal, seit 1999 existiert ein weiterer Campus auf dem Freudenberg in einer ehemaligen Militärkaserne.
Die Universität Wuppertal wurde 2003 von einer Gesamthochschule in eine reine Universität umgewandelt. In letzter Zeit werden im Zuge des Bologna-Prozesses neben den bewährten Diplom- zunehmend auch Bachelor- und Masterstudiengänge angeboten. Der Magisterstudiengang wird auslaufend eingestellt; eine Einschreibung für Studienanfänger ist nicht mehr möglich.
Der Schwerpunkt der Ausbildung liegt auf technischen und naturwissenschaftlichen Fächern, aber auch Geisteswissenschaften sowie Design und Kunst sind vertreten. Innerhalb der Wirtschaftswissenschaften ist vor allem das innovative Angebot des Lehrstuhls für Unternehmensgründung zu nennen, der bereits mehrfach als der beste Gründungslehrstuhl Deutschlands ausgezeichnet wurde.
Zur Zeit studieren 13.730 Studenten an der Universität. (Stand: Januar 2006)
Seit 2004 verfügt die Universität Wuppertal über den zweitschnellsten Supercomputer an einer deutschen Universität. ALICENext, so der Name des Supercomputers, ist als Cluster konzipiert und besteht aus 512 sogenannten Blades. Jedes Blade besteht aus zwei AMD x86_64 Opteron Prozessoren mit 1,8GHz, zwei 250GB Festplatten, zwei mal 1024Mbyte RAM sowie sechs Gigabit-Ethernet Anschlüssen. Als Betriebssystem wird Linux verwendet und die einzelnen Knoten sind mittels des Gigabit Netzwerks untereinander verbunden. Im Dauerbetrieb schafft er 2,083 Giga Flops und in der Spitze bis zu 3,686 Giga Flops. Eingesetzt wird ALICENext im Bereich der Elementarteilchenphysik, Angewandte Informatik, Astro-Teilchenphysik und experimenteller Hochenergiephyisk.
Das Studium kann, unter Beachtung der folgenden Hinweise, bis zum Ende abgewickelt werden.
Der erfolgreiche Besuch von Brückenkursen (die bis Ende 09/2008 angeboten werden) bis zur Meldung zur Vordiplomsprüfung ist Pflicht für diejenigen, die Studienfächer mit Diplom II- oder Bachelor-Abschluss studieren.
Allerdings ist zu beachten, dass es ebenfalls lediglich bis zum WS 2008 möglich ist, bei Studienbeginn mit FH-Reife, mit erfolgreicher Vordiplomsprüfung und bestandenen Brückenkursen, die fachgebundene Hochschulreife zu erwerben, die einem nach dem Grundstudium erlaubt:
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