Die Bergisch-Märkische Bank ist eine ehemalige Universalbank, die 1871 in Wuppertal-Elberfeld als Regionalbank gegründet wurde und ein ausgedehntes Filialnetz in Westdeutschland besaß. Im Jahre 1914 wurde die Bank und ihre Filialen im rheinisch-westfälischen Industrierevier von der Deutschen Bank übernommen.
Sie besaß Filialen in Aachen, Bielefeld, Bocholt, Bonn, Düsseldorf, Goch, Hagen, Hamm, Idar-Oberstein, Koblenz, Köln, Krefeld, Lippstadt, Mönchengladbach, Neheim, Neuss, Opladen, Paderborn, Remscheid, Rheydt, Saarbrücken, Schwelm, Soest, Solingen, Trier, Velbert, Warburg, Wuppertal-Ronsdorf und Zweibrücken.
Die Bergisch-Märkische Bank war an der Finanzierung der Schwerindustrie im Rheinland und in Westfalen nicht unerheblich beteiligt. Sie finanzierte unter anderem Hugo Stinnes und August Thyssen.
1897 beteiligte sich die Deutsche Bank AG an der Bergisch-Märkischen Bank, die dadurch zum regionalen Partner in Westdeutschland wurde.
Die Bergisch-Märkische Bank übernahm
Im Jahre 1914 wurde die Bergisch-Märkische Bank von der Deutschen Bank übernommen, kurz bevor in Bielefeld eine weitere Filiale eröffnet werden konnte. Die Fusion mit der Deutschen Bank hatte vor allem bilanztechnische Gründe: durch diese Fusion sollte das als Beteiligung investierte Geld als echtes Risikokapital zur Verfügung stehen.
Siehe auch: Hans Jordan (Bankier), Oscar Schlitter
Ehemaliges Kreditinstitut (Deutschland) | Unternehmen (Wuppertal) | Deutsche Bank
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