| Wappen | Karte | |||
|---|---|---|---|---|
| Berga E coa.png | Karte Berga (Elster) Deutschland.png | |||
| Basisdaten | ||||
| Bundesland: | Thüringen | |||
| Landkreis: | Landkreis Greiz | |||
| Geografische Lage: | bgcolor="#FFFFFF" | Höhe: | 229 m ü. NN (Bahnhof) | |
| Fläche: | 43,49 km² | |||
| Einwohner: | 3.850 (30. Juni 2005) | |||
| Bevölkerungsdichte: | 89 Einwohner je km² | |||
| Postleitzahl: | 07980 | |||
| Vorwahl: | 036623 | |||
| Kfz-Kennzeichen: | GRZ | |||
| Gemeindeschlüssel: | 16 0 76 004 | |||
| Stadtgliederung: | Kernstadt; 13 Stadtteile | |||
| Adresse der Stadtverwaltung: | Am Markt 2 07980 Berga | |||
| Website: | www.stadt-berga.de | |||
| E-Mail-Adresse: | info@stadt-berga.de | |||
| Politik | ||||
| Bürgermeister: | Stephan Büttner | |||
Angrenzende Gemeinden (alle im Landkreis Greiz) sind im Osten Endschütz, Gauern, Linda bei Weida, Seelingstädt und Teichwolframsdorf und im Westen Hohenölsen, Neugernsdorf, Neumühle/Elster, Teichwitz, Wildetaube und Wünschendorf/Elster.
Zu Berga gehören weitere 13 Ortsteile: Tschirma, Unter- und Obergeißendorf, Kleinkundorf, Eula, Albersdorf, Markersdorf, Wolfersdorf, Wernsdorf, Großdraxdorf, Clodra, Zickra und Dittersdorf.
Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes stammt aus dem Jahre 1216, die Anfänge gehen auf das 12. Jahrhundert zurück. Fränkische Siedler hatten sich in Berga niedergelassen und kolonisierten das bis dahin ausschließlich von Sorben bewohnte Land. Seit etwa 1310 besaß Berga Stadtrechte. Spätestens um die Mitte des 13. Jahrhunderts veräußerten die Lobdeburger die Stadt an die Vögte von Gera. Seit mindestens 1378 war Berga im Besitz der Wettiner. Über die Jahrhunderte wurde Berga mehrmals durch Stadtbrände und kriegerische Auseinandersetzungen schwer in Mitleidenschaft gezogen, zuletzt 1842, als auch das Rathaus den Flammen zum Opfer fiel. Die Herren der Stadt wechselten mehrfach. 1816 ging Berga auf Beschluss des Wiener Kongresses von Sachsen an das neue Großherzogtum Sachsen-Weimar-Eisenach über. In den Jahren 1944/45 wurde hier von 314 Häftlingen aus dem KZ Buchenwald ein unterirdisches Rüstungswerk errichtet. Forscher vermuteten in den Stollen zeitweise das verschollene Bernsteinzimmer.
1921/22 Gutscheine (sogenanntes Notgeld) der Stadt Berga/Elster
| [[Bild:Rnrr.gif|thumb|none| Der Reiter ohne Kopf hält Wacht am Kreuzstein jede dunkle Nacht. Er fiel als er das Schloß berannt. Sein Name wird nicht mehr genannt.]] Rnrv.gif | [[Bild:Rnwr.gif|thumb|none| Erscheint die weiße Frau im Schloß, ist das Entsetzen rießengroß. Denn sicher stirbt dann irgendwer, wie man erzählt von altersher.]] Rnwv.gif | [[Bild:Rnhr.gif|thumb|none| Hammermichel in Teufels Sold, narrt die Tiebe mit seinem Gold! In der Schüssel liegt es zu Hauf, aber keiner hebt es auf.]] Rnhv.gif | [[Bild:Rnmr.gif|thumb|none| Der Musikant geht spät nach Haus. Begegnet ihm ein Wolf, oh Graus. Der hätt ihn sicher umgebracht. Doch hatt' er fein des Spielens acht.]] Rnmv.gif |
| Eiche_b.jpg | Eiche_z.jpg | Rathaus_b.jpg | Rathaus_z.jpg | Schloss_b.jpg | Schloss_z.jpg |
Am 1. Juni 1991 wurde Geißendorf eingemeindet, am 22. Januar folgten Tschirma und am 8. März 1994 Wolfersdorf und Clodra.
Entwicklung der Einwohnerzahl (ab 1994 31. Dezember):
Im Bergaer Stadtrat sind seit den letzten Kommunalwahlen am 27. Juni 2004 die Freie Wählergemeinschaft Berga mit acht Sitzen, die SPD mit drei Sitzen, Die Linke.PDS mit zwei Sitzen und die CDU mit ebenfalls zwei Sitzen sowie ein unabhängiger Abgeordneter vertreten. Bürgermeister ist Stephan Büttner.
Die Wappenbeschreibung lautet "in Silber auf grünem Boden ein natürlicher Eichbaum."
Das barocke Schloss stammt von 1760. Unterhalb des Ortsteils Albersdorf befindet sich ein Stausee mit Bungalowdorf.
Berga-Elster-Brandplatz-Richtung-Eiche.JPG Wahrzeichen der Stadt Berga ist eine im Ortszentrum stehende jahrhundertealte Eiche. Die Eiche findet sich auch im Wappen der Stadt wieder.
Berga und seine Ortsteile liegen zum Teil an der B 175 und B 92 sowie an der Bahnlinie Gera – Greiz – Weischlitz (Elstertalbahn).
Die Wirtschaft der Stadt Berga wird von kleineren Handwerks-, Dienstleistungs- und Handelsbetrieben geprägt.
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