Ein Beiboot ist ein sehr kleines Boot, das zu einem größeren Boot oder Schiff gehört. Dieses wird an Davits gehisst (heckseitig quer oder längsseits der Bordwand), gezogen oder bei kleinen Booten auf auf dem Vorschiff verzurrt.
Hierfür gibt es folgende Bootstypen:
Beiboote dienen in erster Linie dem Übersetzen oder der Rettung aus Seenot. Das Übersetzen der Schiffsbesatzung oder der Passagiere geschieht, wenn das Schiff nicht anlanden kann (z.B., weil keine Anlegestelle verfügbar ist).
Die meisten Beiboote sind heutzutage motorisiert, wobei Ruderboote jedoch nie motorisiert sind. Auf Yachten sind Dingis weit verbreitet. In der Beruffschifffahrt sind meist nur Rettungsboote für die Seenot üblich. Beiboote mit Segeln sind unüblich.
Tochterboote sind im weitesten Sinne ebenfalls Beiboote, weil sie zu größeren Schiffen gehören (werden aber nicht so bezeichnet).