Der Befehlssatz bezeichnet in der Informatik die Menge der Maschinenbefehle eines Mikroprozessors. Der Umfang des Befehlssatzes variiert je nach Prozessortyp beträchtlich. Relativ große Befehlssätze findet man in CISC-Prozessoren, möglichst kleine Befehlssätze werden in RISC-Prozessoren angestrebt. Heutige Hochleistungsprozessoren sind in der Regel hybride CISC/RISC-Prozessoren. Wie der Befehlssatz in der Hardware implementiert ist (zum Beispiel durch Mikroprogramme), bleibt dem Programmierer verborgen. Liegt ein konkretes Programm in den Befehlen eines Befehlssatzes vor, so spricht man auch von einem Programm in Maschinensprache.
Ein Befehlssatz wird als symmetrisch bezeichnet, wenn alle Datentypen und Adressierungsarten eines Befehls nicht nur für seine Quell-, sondern auch für seine Zieloperanden erlaubt sind. Die Datentypen eines Prozessors umfassen dabei alle Typen, die unmittelbar mittels Maschinenbefehlen (d.h. ohne eine softwaremäßige Emulation) bearbeitet werden können.
Siehe auch: AT-Befehlssatz
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"Befehlssatz".
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