Das Beck-Depressions-Inventar "ist ein Selbstbeurteilungsinstrument zur Erfassung der Schwere depressiver Symptomatik" (Hautzinger et al., 1994, S.7). Das Beck-Depressions-Inventar ist die weltweit am häufigsten verwendete Selbstbeurteilungsskala zur Erfassung depressiver Symptomatik. Obgleich hinsichtlich seiner psychometrischen Eigenschaften immer wieder kontrovers diskutiert (z.B. Lukesch 1974), kommt Steinmeyer (1993) infolge einer facettentheoretischen Analyse zu der Auffassung, dass das Instrument ausreichende interne und externe Konstruktvalidität besitzt, so dass es zur Differential- und Verlaufsbeurteilung von Depressionen einsetzbar ist. Die Skala umfasst 21 Items, die mit den Buchstaben A bis U gekennzeichnet sind und jeweils vier Aussagen enthalten, die - auf einen Bereich depressiver Symptomatik bezogen - Schweregrade unterscheiden. Die Items betreffen im einzelnen: A: Traurigkeit L: Soziale Isolation B: Pessimismus M: Entschlussunfähigkeit C: Versagen N: Negatives Körperbild D: Unzufriedenheit O: Arbeitsunfähigkeit E: Schuldgefühle P: Schlafstörungen F: Strafwünsche Q: Ermüdbarkeit G: Selbsthass R: Appetitverlust H: Selbstanklagen S: Gewichtsverlust I: Suizidimpulse T: Hypochondrie J: Weinen U: Libidoverlust K: Reizbarkeit Die Itemstufen sind mit 0 bis 3 gekennzeichnet, die Beantwortung erfolgt durch Auswahl der Aussage, die auf den gegenwärtigen (letzte Woche einschließlich heute) Zustand des Probanden am ehesten zutrifft.
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"Beck-Depressionsinventar".
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