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Beatboxing ist das Erzeugen von Tönen mit dem Mund, die einem Schlagzeug oder anderen Perkussions-Instrumenten ähneln.

Der musikalischen Bandbreite der imitierten Instrumente sind keine Grenzen gesetzt, und so werden zusätzlich zu den eigentlichen Beats auch Scratches, Cuts, Melodien, Basslinien und Vocals mit dem Mund imitiert. Durch das kontrollierte Bewegen von Zunge, Wangen-, Kiefer- und Halsmuskulatur und eine ausgefeilte Atemkontrolle werden mehrere Instrumente synchron simuliert, bzw. es werden einfach Geräusche erzeugt, so dass komplette Stücke alleine produziert werden können.

Beatboxing wird auch als die "fünfte Säule" oder das "fünfte Element" des Hip-Hop bezeichnet. Das Spektrum der Mundmusiker reicht allerdings von Hip Hop über Club, Ragga, Drum'n'Bass bis hin zu Jazz oder World-Music. Die Künstler erzählen teilweise auch Geschichten mit Geräuschuntermalung oder ersetzen in Bands den Drummer oder Bassisten.

Diese A-cappella-Kunst entstand etwa zu Beginn der 1980er Jahre, als die junge Hip-Hop-Generation auf den Straßen begann, zu Funk und Beats zu rappen. In Ermangelung eines Ghettoblasters oder Live-Bands entwickelten sich neben Hip-Hop-DJs auch die Beatboxer. Die Szene bewegte sich lange nur wenig, es gab zwar erste Events und Auftritte und auch begeisterte Fans, aber diese neue Kunst kam bis zum Anfang des 21. Jahrhunderts kaum über ein Schattendasein in der Hip-Hop-Szene hinaus. Seit einigen Jahren wächst das Interesse am Beatboxing in der Alternative-Szene und auch in der Werbe-Industrie.

Einige Künstler dieses Genres sind Biz Markie (USA), Rahzel (USA), Killa Kela (UK), Darren Robinson (USA), Doug E. Fresh (USA), Ricky (Beatboxer, Artist und Visionär) (Germany), Kenny Muhammad (USA), Scratch (USA), Alberto (GER), Click tha Supah Latin (USA), Parmesan Man (USA), Bauchklang (A), Massive Beats Crew (A) und Mauf (A).

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Musikgenre | Hip-Hop

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