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Bayer AG
Konzerninformation
Name Bayer AG
Hauptsitz Leverkusen
Firmen-Information
Unternehmensform Aktiengesellschaft
Firmenname Bayer AG
Slogan Science for a better life
Gründungsdatum 1863
Gründungsort Barmen
Firmensitz Leverkusen
Mitarbeiter 93.700 (2005)
Umsatz
Adresse
Kontaktadresse Bayer AG
51368 Leverkusen
Telefon +49-(0)214 / 30-1
Fax
E-Mail
Webseite www.bayer.de
Die Bayer AG ist ein international tätiger Konzern der chemischen Industrie mit Hauptsitz in Leverkusen. Das Unternehmen wurde 1863 gegründet und ging 1925 in der IG Farben auf. 1951 wurde das Unternehmen neu gegründet. Der Bayer-Konzern verfügt heute über 350 Gesellschaften und 93.700 Mitarbeiter (Stand 31. Dezember 2005). Im Jahr 2005 erwirtschaftete die Bayer AG einen bereinigten Gewinn von 2,812 Mrd. Euro (EBIT) bei einem Umsatz von über 27 Mrd. Euro.

Das operative Geschäft wird von drei Teilkonzernen geführt:

Die meisten Menschen verbinden mit dem Namen Bayer das bekannteste Medikament des Unternehmens, das Schmerzmittel Aspirin.

Wahrzeichen des Bayer-Konzerns ist das Bayer-Kreuz, das an vielen größeren Standorten des Unternehmens zu sehen ist. In einem Kreis ist waagerecht und senkrecht der Schriftzug BAYER zu sehen.

Bei dem Vorgänger des Bayer-Kreuzes stützte sich ein Löwe mit Flügeln auf eine Weltkugel. 1930 wurde in Leverkusen die damals größte Lichtreklame der Welt installiert: Der Durchmesser betrug 72 Meter, 2200 Glühlampen sorgten für die Beleuchtung. Das Gebilde hing zwischen zwei 126 Meter hohen Schornsteinen. 1958 verkleinerte man das Bayer-Kreuz auf einen Durchmesser von 51 Metern. Dies entspricht der heutigen Form (Januar 2004).

Lage und Verkehr


Der Chemiepark Leverkusen, Hauptwerk und -sitz der Bayer AG, liegt zur einen Hälfte in Leverkusen-Wiesdorf und zur anderen im Kölner Stadtteil Flittard. Er liegt direkt am Rhein, wo Umschlagsanlagen für Binnenschiffe vorhanden sind. Die Straßenanbindung erfolgt über die B 8 und die nahen Autobahnen mit dem Kreuz Leverkusen (A1/ A3 sowie A59). Eine Kleinbahnstrecke nach Köln-Mülheim sorgt für die Anbindung an das europäische Eisenbahnnetz. Der Flughafen Köln/Bonn befindet sich in der Nähe, somit ist eine Luftanbindung gewährleistet.

Auf der anderen Rheinseite liegen die Fordwerke.

Geschichte


Gründungsphase

Das Unternehmen wurde am 1. August 1863 in Barmen – heute ein Stadtteil von Wuppertal – von Friedrich Bayer und Johann Friedrich Weskott gegründet. Den frühen Zweck des Unternehmens stellte die synthetische Farbenproduktion dar. Das erste große Werk entstand später in Wuppertal-Elberfeld, dort wurde dann auch ein Großteil der wichtigsten Medikamente wie das Aspirin oder die Sulfonamide/Chemotherapie (Gerhard Domagk – Medizinnobelpreis 1939) bis hin zum Heroin erfunden. Dies machte Bayer bereits in Wuppertal zum Weltkonzern. Die hohe Einwohnerzahl von über 400.000 Einwohnern im hoch industrialisierten Tal der Wupper ließ eine weitere Expansion topografisch bedingt nicht zu. Der Wuppertaler Chemiker und Nachfolger von Friedrich Bayer, Carl Duisberg, wurde in Wiesdorf, einem von Ackerland umgebenen 2000-Einwohner-Städtchen am Rhein, fündig – die Geburtsstunde des späteren Leverkusen.

Wachstum und Expansion

In den folgenden Jahren wuchs das Unternehmen rasant, die Zahl der Mitarbeiter stieg von drei im Gründungsjahr 1863 bis 1881 auf über 300 Beschäftigte. Die weitere Expansion wurde durch die Umwandlung des Unternehmens in eine Aktiengesellschaft 1881 ermöglicht.

BayerHeroin.png Die Forschung wurde unter anderem von Carl Duisberg ausgebaut. In Wuppertal-Elberfeld entsteht ein modernes wissenschaftliches Laboratorium. Das Unternehmen wird um die Jahrhundertwende vermehrt international tätig und erschließt neue Geschäftsfelder. Zu der Farbenproduktion, die weiterhin den größten Anteil am Umsatz hatte, kam eine Pharmazeutische Abteilung. 1897 wurde erstmals Heroin synthetisiert. Das bekannteste Ergebnis der Bayer-Forschung ist das 1899 auf den Markt gebrachte Medikament Aspirin. Bayer begann 1904 mit der Herstellung von Fotochemikalien. Nachdem das Unternehmen seinen Sitz einige Jahre in Wuppertal-Elberfeld hatte, wurde dieser Standort mit dem weiteren Wachstum zu klein. Leverkusen wurde 1912 neuer Sitz.

1913 hat das Unternehmen ca. 10.000 Mitarbeiter, davon fast 1.000 im Ausland. Das Unternehmen gründete Tochtergesellschaften in Frankreich, Großbritannien, Belgien, Russland und den USA. Der Export nahm 1913 einen Anteil von 80% am Unternehmensumsatz ein.

Die Folgen des Ersten Weltkriegs

Durch den Ersten Weltkrieg verliert das Unternehmen einen Großteil seiner Absatzmöglichkeiten. In Russland wird die Tochterfirma in Folge der Russischen Revolution enteignet, in den USA wird das Firmenvermögen inklusive aller Patente beschlagnahmt und an die Konkurrenz verkauft. Der Umsatz sinkt von 1913 bis 1919 um ein Drittel. Während dieser Zeit ist Bayer einer der Hauptlieferanten von Giftgas für die Front.

I.G. Farbenindustrie

Bereits seit 1905 bestand eine Interessengemeinschaft zwischen Bayer, Agfa und der BASF (s. IG Farben). 1915 wurde diese mit weiteren Unternehmen der Farbenindustrie zu einer großen Interessengemeinschaft ausgeweitet.
Fusion
Da die deutsche Farbstoffindustrie nach dem Krieg schlechter dastand als zuvor, entschlossen sich die Mitglieder der Interessengemeinschaft 1925 zur Fusion. Das Vermögen der Firma Bayer wird auf die neu gegründete IG Farbenindustrie AG übertragen und die Marke Bayer wird aus dem Handelsregister entfernt.

Weltwirtschaftskrise

Auch die I.G. Farbenindustrie AG wird von der Weltwirtschaftskrise Anfang der 1930er nicht verschont. Die Beschäftigung und Produktion sinken drastisch, von 12.450 Mitarbeitern im Jahr 1929 werden bis 1932 2.650 entlassen. Jeder fünfte verliert seinen Arbeitsplatz.

Der Zweite Weltkrieg

Die Werke der Betriebsgemeinschaft zählen für das nationalsozialistische Regime im Zweiten Weltkrieg zu den "kriegswichtigen" Betrieben. Durch den Krieg wachsen die Anforderungen an die Produktion, es werden aber auch immer mehr Mitarbeiter zum Kriegsdienst eingezogen. Auch in den Werken der Betriebsgemeinschaft werden Zwangs- und Fremdarbeiter eingesetzt. Der Anteil dieser macht zu seinem Höhepunkt ein Drittel der Belegschaft aus.

Am 14. April 1945 wird das Werk Leverkusen durch die Amerikaner eingenommen. Die Werke am Niederrhein liegen in der britischen Zone, deshalb hat die britische Militärregierung in den folgenden Jahren die vollständige Kontrolle über sie.

Erhalten sind Unterlagen, dass die Firma Bayer 150 weibliche Häftlinge für „170 RM je Stück“ anforderte und erhielt. In einem weiteren Schreiben hieß es dann: „Die Experimente sind durchgeführt worden, alle Personen sind gestorben. In Kürze werden wir uns mit Ihnen zwecks weiterer Lieferungen in Verbindung setzen.“ (Firma Bayer aus Müller, Auschwitz, Seite 140)

Neugründung der Bayer AG

Nach dem Krieg plädieren die alliierten Siegermächte auf eine Aufgliederung der IG in möglichst viele kleine Unternehmen. Da diese jedoch kaum lebensfähig wären, wird die IG in lediglich 12 Unternehmen, darunter auch die Bayer AG, aufgegliedert. Die Bayer AG wurde am 19. Dezember 1951 neu gegründet.

Wiederaufbau

Nachdem der Konzern zum zweiten Mal jegliches Auslandsvermögen verloren hat, wird der Vertrieb im Ausland schnellstmöglich wieder aufgebaut. Bayer konzentriert sich wiederum auf Forschung und Entwicklung und kann einen positiven Geschäftsverlauf im Rahmen des "Wirtschaftswunders" verzeichnen.

1962 hat die Bayer AG in der Bundesrepublik 61.000 Beschäftigte und erwirtschaftet eine Jahresumsatz von 4 Milliarden DM.

Ölkrise

In der Zeit von 1973 bis Anfang der 1980er Jahre erschweren die hohen Preise für Chemierohstoffe aus Erdöl die Geschäfte von Bayer. Bayer baut jedoch trotzdem seine Auslandsvertriebe aus, vor allem in Westeuropa und den USA. Durch mehrere Übernahmen erreicht Bayer auch auf dem US-Pharmamarkt eine bedeutende Stellung. 1974 wird der Grundstein für das fünfte Bayerwerk in Deutschland in Brunsbüttel gelegt. Die Pflanzenschutz-Forschung wird ebenfalls weiter ausgebaut, 1979 beginnt man in Monheim mit dem Bau eines Pflanzenschutz-Zentrums.

Weitere Entwicklung bis heute

1990 beschäftigt Bayer 171.000 Mitarbeiter und erzielt einen Jahresumsatz von 41,643 Milliarden DM. Bayer widmet sich vermehrt den neuen Absatzmärkten in Osteuropa. So nimmt 1994 ein neues Bayerwerk in Bitterfeld die Produktion von Aspirin auf. Bayer kann seit 1995 in den USA wieder unter dem Namen 'Bayer' auftreten, da das Unternehmen mit Kauf der Firma Sterling Winthrop auch die Namensrechte für die USA zurückerwirbt. In den Jahren 2001 und 2003 wurde Bayer mehrmals von Alternet und Multinational Monitor zu den "The 10 Worst Corporations of 200" gewählt. Gründe waren neben den Kriegsverbrechen auch die zahlreichen Umweltvergehen, bei denen besonders in Asien immer wieder Menschen zu Tode kommen, sowie irreführende Werbung.

Seit 1995 verfügt Bayer mit dem MIBS-Programm über ein eigenes Instrument zur Rekrutierung und Ausbildung von potentiellen Führungskräften.

Aufkauf von Aventis CropScience
Im Oktober 2001 übernimmt Bayer die Pflanzenschutz-Sparte von Aventis. Mit einem Preis von 7,25 Mrd. Euro stellt dies zu dem Zeitpunkt den größten Aufkauf in der Geschichte von Bayer dar. Ein Jahr später, am 1. Oktober 2002, wird die Firma Bayer CropScience AG rechtlich selbstständig. Mit 22.000 Mitarbeitern und einem Umsatz von 6,5 Mrd. Euro stellt sie die Nummer zwei auf dem Markt der Pflanzenschutz-Industrie dar.

Lipobay-Krise
Am 8. August 2001 zieht Bayer den bis dahin am Markt erfolgreichen Cholesterinsenker Lipobay wegen starker Nebenwirkungen mit Todesfolgen vom Markt zurück. Der Wirkstoff Cerivastatin löste insbesondere in Kombination mit anderen Cholesterinsenkern mit dem Wirkstoff Gemifibrozil einen Muskelzerfall (Rhabdomyolyse) aus. Die Gefahr war bekannt und die Kombination mit Gemifibrozil laut Beipackzettel kontraindiziert. In den USA, wo Lipobay unter dem Namen Baycol vermarktet wurde, werden kurz nach dem Bekanntwerden die ersten Klagen gegen Bayer eingereicht. Laut des Geschäftsberichts 2004 wurde Bayer in ca. 14.660 Fällen verklagt (davon 14.550 in den USA). Mit Stand 18. Februar 2005 waren noch 6.191 Verfahren (6.111 davon in den USA) anhängig. Ohne Anerkennung einer Rechtspflicht kam es bis zum 18. Februar zu Vergleichen in Höhe von 1.114 Millionen US-Dollar. Neben den Vergleichen wurden zwei Prozesse mit Freisprüchen für Bayer beendet.

Börsengang in den USA
Seit dem 24. Januar 2002 wird die Bayer-Aktie auch in New York unter dem Symbol BAY gehandelt. Der Börsengang sollte zunächst am 26. September 2001 stattfinden, musste dann aber wegen des Lipobay-Skandals verschoben werden.

Umstrukturierungen 2001 - 2005
Am 13. September 2001 wird Werner Wenning zum neuen Vorstandsvorsitzenden des Bayer Konzerns gewählt. Der bisherige Vorstandsvorsitzende Manfred Schneider wird Aufsichtsratsvorsitzender. Unter dem neuen Vorstandschef Wenning beginnt eine der größten Umbruchsphasen des Konzerns zwischen 2002 und 2005. Die Notwendigkeit der Neuausrichtung verstärken die erheblichen wirtschaftlichen Schwierigkeiten aufgrund der Lipobay-Krise und der stark eingebrochene Aktienkurs. Zunächst werden die bisherigen Geschäftsbereiche der Bayer AG (Pflanzenschutz, Pharma, Polymere und Chemie) in eigenständige Teilkonzerne (Bayer CropScience, Bayer HealthCare, Bayer Polymers und Bayer Chemicals) unter dem Dach einer Bayer Holding formiert. Weitere Teile der Bayer AG werden in Servicegesellschaften, wie Bayer Technology Services, Bayer Industry Services und Bayer Business Services ausgegliedert. Auch in anderen Ländern werden substanzielle Geschäftsbereiche in eigenständige Gesellschaften getrennt.

Ende 2003 wird bekanntgegeben, dass der Teilkonzern Bayer Chemicals zusammen mit größeren Teilen des Kunststoffgeschäfts des Teilkonzerns Bayer Polymers als unabhängige Gesellschaft aus dem Konzern ausgegliedert wird. Der Teilkonzern Bayer Polymers wird in Bayer MaterialScience umbenannt. Die Abspaltung der Bereiche ist zum 1. Februar 2005 komplett in Form eines Spin-Offs und mit dem Börsengang der Firma Lanxess vollzogen worden.

Im Sommer 2004 angekündigt, wird mit Beginn des Jahres 2005 die OTC-Sparte (rezeptfreie Medikamente) der Schweizer Roche (inkl. des 50-prozentigen Anteils des gemeinsamen OTC-Joint-ventures) übernommen. Mit dieser Übernahme wird der Pharma-Bereich entsprechend neu ausgerichtet. Ziel ist es nun, das weltweit führende Unternehmen im Markt für rezeptfreie Medikamente zu werden.

Die Umstrukturierungen haben den Bayer-Konzern aus den zwischenzeitlichen roten Zahlen wieder hinausgeführt. Im Jahr 2005 betrug der Umsatz 27.383 Mio. Euro und lag damit 17,6 Prozent über dem Umsatz von 2004. Dabei verbesserte sich das Operative Ergebnis um 50 Prozent von 1.875 Mio. (2004) auf 2.812 Mio. Euro (2005). Die Dividende wurde von 0,55 Euro (2004) auf 0,95 Euro (2005) erhöht.

Übernahme der Schering AG

Im März 2006 gab der Bayer-Konzern ein Übernahmeangebot für den Berliner Pharmahersteller Schering AG ab und überbot damit ein von der Merck KGaA gemachtes Übernahmeangebot. Bayer bot den Aktionären 86 Euro pro Aktie gegen 77 Euro von Merck. Das geplante Transaktionsvolumen sollte dabei ca. 16.5 Mrd. Euro betragen. Bis 30.05.2006 wollte Bayer mindestens 75 Prozent der Schering-Anteile besitzen.

Allerdings musste diese Frist auf den 14.06.2006 aufgrund einer schlechten Nachfrage verlängert werden. Kurz vor Fristende wurde bekannt, dass Merck KGaA den ursprünglichen Anteil an Schering durch Zukäufe auf bis zuletzt 21,8 Prozent erhöhte. Mit Erreichen der Sperrminorität von 25 Prozent hätte Merck die Übernahme dann zunächst verhindern können. Am 14. Juni einigten sich Bayer und Merck darauf, dass Bayer die Scheringanteile von Merck für einen Preis von 89 Euro pro Aktie übernimmt, wodurch Merck einen außerordentlichen Ertrag von 400 Millionen Euro erzielte. Auch die anderen Scheringaktionäre erhalten den erhöhten Preis. Die Übernahme kostet daher Bayer nun fast 17 Mrd. Euro.

Zusammen mit der Bayer HealthCare-Sparte Diagnostika und Pharma soll die neue Pharmasparte auf einen Gesamtumsatz von ca. 14,7 Mrd. Euro kommen und wird zu den weltweit zwölf größten Unternehmen der Branche zählen. Das neue Unternehmen soll "Bayer-Schering-Pharma" heißen und den bisherigen Schering Hauptsitz in Berlin beibehalten.

Verkauf Diagnostica

Am 29. Juni 2006 wird bekannt, dass Bayer die Division Diagnostics von Bayer HealthCare an Siemens verkauft. Der Kaufpreis liegt bei 4,2 Mrd. €. Dieser Rückzug von Bayer aus dem stark von Elektronik beeinflusstem Diagnostic-Geschäft war wohl schon länger vorbereitet und hängt nicht mit der Übernahme von Schering zunsammen. Dennoch erleichtert der Nettozufluss von 3,6 Mrd. € die Finanzierung dieser Transaktion.

Nicht verkauft werden die Bereiche Diabetis Care und Kontrastmittel.

Entwicklung der Mitarbeiterzahlen


Jahr Mitarbeiter
1863 3
1881 300
1913 10.000
1929 12.450
1932 9.800 - Weltwirtschaftskrise
1961 80.000 - "Wirtschaftswunder"
1988 165.000
2003 115.400
2004 113.000 (91.700 ohne Lanxess)
2005 93.700

Liste der Bayer-Werke


Bayerwerk_Uerdingen.jpg

(chronologisch nach Aufbau)

Unternehmenskritik


Im Schwarzbuch Markenfirmen - Die Machenschaften der Weltkonzerne werden der Bayer AG schwere Menschenrechtsverletzungen vorgeworfen, unter anderem "Import von Rohstoffen aus Kriegsgebieten, Finanzierung unethischer Medikamentenversuche, Behinderung eines Entwicklungslandes bei der Herstellung und Vermarktung lebenswichtiger Medikamente, Vertrieb gefährlicher Pflanzengifte, Ausbeutung und Kinderarbeit bei Rohstofflieferanten" (siehe "Schwarzbuch Markenfirmen", Seite 284ff).

Literatur


  • Herrmann, Hans-Erwin; Xhonneux, Pascal; Groth, Silke; „Integriertes Wertmanagement bei der Bayer AG“ in „Controlling“ Heft 8/9, August/September 1999, S. 399 - 406
  • Klaus Werner, Hans Weiss: Das neue Schwarzbuch Markenfirmen. Die Machenschaften der Weltkonzerne. Deuticke Verlag, Wien 2003, ISBN 3-216-30715-8

Weblinks


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