article

Unter Batterierecycling wird die stoffliche Wiederverwertung von Batterien verstanden.

Für gebrauchte Batterien besteht per Gesetz eine Rückgabepflicht für Verbraucher und eine Rücknahmepflicht für Handel, öffentlich-rechtliche Entsorgungsträger, Hersteller und Importeure; in Deutschland durch die Batterieverordnung, in der Schweiz durch den Anhang 10.4 der Stoffverordnung.

In der Schweiz werden bereits 62,1 Prozent der gebrauchten Gerätebatterien wieder abgegeben und wiederverwertet (Stand: Dezember 2005). In Deutschland werden 82 % (Stand: Dezember 2005) aller gesammelten Batterien verwertet.

Obwohl jede Verkaufsstelle, die Batterien verkauft, diese auch zurücknehmen muss, beträgt die Rücklaufquote für Gerätebatterien in Deutschland nur 30 Prozent . Allein im Jahr 2005 nahm die Stiftung Gemeinsames Rücknahmesystem Batterien 12.263 Tonnen verbrauchte Gerätebatterien und Akkus zurück. Das entspricht 149 Gramm Batterien pro Einwohner.

Die größte Anlage für Batterierecycling in Deutschland befindet sich in Bremerhaven. Dort werden 80 Prozent aller verbrauchten Batterien (Primärzellen) aus sämtlichen elektronischen Geräten sortiert (Stand: Herbst 2004; ohne Starterbatterien aus Kraftfahrzeugen). Die Sortenreinheit beträgt 98 bis 99 Prozent. Nach dem Trennen werden die Zellen verkauft und in Hochöfen eingeschmolzen.

Besser ist die Lage bei Starterbatterien. Wer eine neue Starterbatterie kauft, muss 7,50 € Pfand zahlen, sofern er keine alte Batterie zurückgibt. Daher werden beinahe 100 Prozent der Bleibatterien in Deutschland gesammelt und wiederverwertet.

Weblinks


Sekundärrohstoff

 

This article is licensed under the GNU Free Documentation License. It uses material from the "Batterierecycling".

Home Pageartsbusinesscomputersgameshealthhospitalshomekids & teensnewsphysiciansrecreationreferenceregionalscienceshoppingsocietysportsworld