Bassum ist eine Stadt in
Niedersachsen im
Landkreis Diepholz (
Deutschland).
Sie hat rund 16.200 Einwohner.
Geografie
Lage
Bassum liegt im Südosten vom
Naturpark Wildeshauser Geest etwa 25 km südlich von
Bremen und wird vom Klosterbach durchflossen. Neubruchhausen, der östlichste Ortsteil, befindet sich am Oberlauf der
Hache.
Stadtgliederung
Die Stadt besteht aus den Ortsteilen Albringhausen, Apelstedt, Bramstedt, Eschenhausen, Gr. Henstedt, Gr. Ringmar und Kl. Ringmar, Hallstedt, Hollwedel, Neubruchhausen, Nienstedt, Nordwohlde, Nüstedt, Osterbinde, Schorlingborstel, Stühren und Wedehorn, sowie den Stadtteilen Bassum, Loge und Freudenberg.
Geschichte
- Um das Jahr 860 gründete der Heilige Ansgar, Erzbischof von Bremen, das Kloster Birxinon (Bassum).
- Die Stadrechte bekam der Flecken Bassum am 16. November 1929 vom preußischen Staatsministerium verliehen.
- Durch die Gemeinde- und Landreform von 1974 wurden die bis dahin selbständigen Umlandgemeinden zu Ortsteilen der Stadt Bassum.
Politik
Stadtrat
Bürgermeister
Der amtierende
Bürgermeister ist Wilhelm Bäker, stellvertretende Bürgermeisterin ist Luzia Moldenhauer (SPD).
Wappen
Ihr
Wappen erhielt die
Stadt Bassum am 24.
November 1927 mit der Verleihung der Stadtrechte, nachdem am 24.
März 1927 der
Magistrat die Einführung eines Wappens und der Stadtfarben beschlossen hatte. Es zeigt ein zweigeteiltes
Schild, in dessen oberer Hälfte drei grüne, nach oben zeigende,
Lindenblätter an einem Ast auf weißem Grund zu sehen sind.
(Durch die zahlreichen Linden, die die Strassen der Stadt säumen, kam die Stadt Bassum zu dem Titel "Lindenstadt". Die Lindenblätter des Wappens symbolisieren den Zusammenschluss der drei
Flecken Bassum, Loge und Freudenberg im Jahre 1896).
In der unteren Hälfte des Wappens zeigen sich zwei nach außen weisende
Bärenklauen auf gelbem Grund. Die Bärenklauen sind das
Zeichen der Grafen von
Hoya und im Bassumer Wappen zu finden, da das Gebiet um Bassum bis 1582 zur
Grafschaft Hoya gehörte.
Auf dem kompletten Wappen findet sich zusätzlich eine
Mauerkrone als Symbol für die Freudenburg. Das Schild wird von zwei silbernen Pferden eingerahmt, die das Symbol des Landes Niedersachsen sind.
Die Stadtfarben (Grün-Weiß-Gelb) ergeben sich aus den Farben des Schildes: grün die Lindenblätter, weiß der Hintergrund der oberen Schildhälfte und gelb der Hintergrun der unteren Schildhälfte.
Städtepartnerschaften
Die Stadt Bassum unterhält rege Partnerschaft zur französischen Stadt
Fresnay-sur-Sarthe.
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Bauwerke
- Eine Besichtigung der Abtei des Stiftes aus dem 18. Jahrhundert mit ihrem prächtigen Kapitelsaal gehört zum Pflichtprogramm eines jeden Besuchers. Die aussergwöhnlichen Räumlichkeiten werden häufig für Trauungen und Konzerte genutzt. Informationen erteilt Äbtissin Barbara von Wallenberg-Pachaly. Oder besuchen Sie die unten aufgeführte Webseite des Stiftes Bassum.
- Die gotische Backsteinkirche aus der Mitte des 13. Jahrhunderts stellt ein kunsthistorisch sehr bedeutsames Bauwerk in der Region dar. Neben dem berühmten Bassumer-Säulenbündel findet sich im inneren eine Anzahl Äbtissinnen-Epitaphe, so wie der im Jahre 2005 restaurierte Chorraum, mit dem einzigartigen Gipsfussboden. Im südlichen Querschiff steht das Grabmal der 1585 verstorbenen Äbtissin Anna Gräfin von Hoya. Im selben Querschiff finden sich auch die Statuen des Hl. Mauritius und des Hl. Viktor, den Namenspatronen der Kirche.
Die Geschichte des Ortes ist mit den Grafen von Oldenburg eng verknüpft. Die Grafschaft Neubruchhausen dehnte sich bis 1384 weit nach Norden aus. Bremen und die Weser bildeten die nördliche Grenze. Ein Gedenkstein erinnert an die 1970 abgebrochene, aus dem 17. Jahrhundert stammende Kapelle. Im Jahr 1972 war die Einweihung der neuen Dreifaltigkeitskirche, die ebenfalls ihren Platz an dieser historischen Stätte fand. Neubruchhausen hat zur Zeit 1193 Einwohner.
Alte Oberförsterei in Neubruchhausen
Aus dem Jahr 1780/81 stammt die im Fachwerkstil erbaute Alte Oberförsterei. Sie hat orts- und waldgeschichtliche Bedeutung und war Wirkungsstätte vieler Generationen von Forstbeamten. Der bedeutendste Forstmeister war "Dr. H. C. Friedrich-August Chr. Erdmann". Heute dient dieses Gebäude dem dörflichen Gemeindeleben und der Schachsparte des TSV Neubruchhausen als Spielort.
Scheunenviertel in Neubruchhausen
In Niedersachsen einzigartiges Scheunenviertel mit gegenwärtig acht Feldscheunen.
Wirtschaft und Infrastruktur
Verkehr
Persönlichkeiten
Söhne und Töchter der Stadt
Weblinks
- http://www.bassum.de/
- http://www.kirche-bassum.de/
- http://www.stift-bassum.de/
- http://www.wedehorn.de/
- http://www.bassum-neubruchhausen.de/
- http://www.luzia-moldenhauer.de/
Ort in Niedersachsen
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