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Netsurf11 - Rodin.jpg mit Baskenmütze]] Eine Baskenmütze ist eine aus Wolle oder Filz herstellte Kopfbekleidung, welche mit dem Barett verwandt ist und aus dem Baskenland stammt. Im Gegensatz zum Barett ist die Baskenmütze eine zivile Kopfbekleidung, auch wenn sowohl die autonomen Polizeibeamten des Baskenlandes (Ertzaintza) und von Navarra rote Baskenmützen tragen.

Die Baskenmütze wird auf Baskisch als Txapela und auf Spanisch als Boina bezeichnet.

Geschichte


Obwohl genaue Daten nicht bekannt sind, ist sicher, dass die Baskenmütze unter dem baskischen Namen txapela seit sehr langer Zeit in den Gebirgstälern der Pyrenäen im französischen Baskenland und im benachbarten Béarn getragen wird. Während der Französischen Revolution gelangte die Kopfbedeckung nach Paris.

Eine besondere Bedeutung erlangte die Mütze im 19. Jahrhundert während der Karlistenkriege, als der General Zumalacárregui rote Baskenmützen als Erkennungszeichen der navarresischen Bataillone einführte. Durch diese Verwendung wurde die Baskenmütze als Zeichen der nationalen Identität in ihrer zivilen Version in schwarz oder dunkelblau auch im spanischen Baskenland zur allgemein verbreiteten Kopfbedeckung.

Seit der allgemeinen Verbreitung wird die Baskenmütze seit dem 19. Jahrhundert auf französischer Seite in Fabriken rund um den Ort Oloron und auf spanischer Seite seit 1859 in Tolosa von der Firma Elósegui und ab 1892 von der Fábrica de Boinas La Encartada hergestellt.

Weblinks


Die Baskenmütze und die Basken (spanisch)

Baskermössa

Baskenland | Kopfbedeckung

 

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