| Wappen | Karte | ||||||||||||||||||||||||||||||
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| Wappen | map_at_bartholomäberg.png | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Basisdaten | bgcolor="#FFFFFF" | Bundesland: | Vorarlberg | bgcolor="#FFFFFF" | Politischer Bezirk: | Bezirk Bludenz (BZ) | bgcolor="#FFFFFF" | Fläche: | 27,28 km² | bgcolor="#FFFFFF" | Einwohner: | 2.327 (Stand: 31. Dezember 2002) | bgcolor="#FFFFFF" | Höhe: | 1087 m. ü. NN | bgcolor="#FFFFFF" | Postleitzahl: | 6780 | bgcolor="#FFFFFF" valign="top" | Geografische Lage: | bgcolor="#FFFFFF" | Gemeindekennziffer: | 80101 | bgcolor="#FFFFFF" valign="top" | Verwaltung: | Gemeindeamt 6780 Bartholomäberg | bgcolor="#FFFFFF" valign="top" | Offizielle Website: | http://www.bartholomaeberg.at | ||
| Politik | bgcolor="#FFFFFF" | Bürgermeister: | Martin Vallaster | bgcolor="#FFFFFF" valign="top" | Gemeinderat: | 21 Mitglieder: 20 ÖVP, 1 FPÖ | |||||||||||||||||||||||||
Ortsteile der Gemeinde sind Bartholomäberg, Gantschier, Innerberg und Jetzmunt.
Die Habsburger regierten die Orte in Montafon wechselnd von Tirol und Vorderösterreich (Freiburg im Breisgau) aus. Von 1805 bis 1814 gehörte der Ort zu Bayern, dann wieder zu Österreich. Zum österreichischen Bundesland Vorarlberg gehört Bartholomäberg seit der Gründung des Vorarlberger Landtages 1861. Der Ort war 1945 bis 1955 Teil der französischen Besatzungszone in Österreich.
Am 31. Dezember 2002 hatte die Gemeinde 2.327 Einwohnern. Der Ausländeranteil lag 2002 bei 5,5 %.
Die Kartusche, die den mittleren Orgelturm noch oben hin abschließt, trägt die Jahreszahl 1792 und weist damit wohl auf die Erbauungszeit dieser Orgel hin. Lange Zeit wurde diese Orgel dem elsässischen Orgelbauer Joseph Bergöntzle (1754 – 1819) zugeschrieben, der gegen Ende des 18. Jahrhunderts nach Vorarlberg gekommen war und in den Jahren 1799 – 1816 Orgelwerke in den Pfarrkirchen von Au, Schlins, Bludesch und Tschagguns errichtet hatte. Historische und stilistische Gründe sprechen aber für den Vorarlberger Orgelbauer Johann Michael Graß (*1746 in Bürserberg †1809 in Lommis/TG ) als den Erbauer der Bartholomäberger Orgel. Johann Michael Graß heiratete in die thurgauische Orgelbauerfamilie Bommer ein und arbeitete bis gegen Ende der 1780er Jahre im Auftrag der Fürstabtei St. Gallen. Danach schuf er in seinem Heimatland einige Orgeln, darunter auch jene der Pfarrkirche Bartholomäberg, die zu den wenigen erhaltenen Graß-Orgeln zählt. Dass die allermeisten Graß-Orgeln im Lauf der Zeit substanziell verändert bzw. gar nicht erhalten wurden, hat möglicherweise mit der Einmanualigkeit fast aller Graß-Orgeln zu tun: Wenn irgendwie (vor allem finanziell) realisierbar, wurden einmanualige Orgeln zwecks Erweiterung der organistischen Möglichkeiten zu mehrmanualigen Instrumenten umgebaut – meistens mit der Konsequenz des Verlustes der Originalsubstanz! Selbst die große dreimanualige Graß-Orgel der ehemaligen Klosterkirche, seit Aufhebung der Benediktinierabtei St. Gallen (1805) nunmehrigen Pfarrkirche Neu – St. Johann im sanktgallischen Toggenburg, blieb von Umbauten nicht verschont. Nach Lage der Dinge kann festgehalten werden, dass die Orgel der Pfarrkirche Bartholomäberg den größten Prozentsatz an Originalsubstanz aller bekannten Graß-Orgeln bewahren hat können, somit dispositionell und klanglich ein ranghohes Denkmal der süddeutsch-österreichischen Orgelbaukunst des auslaufenden 18. Jahrhunderts darstellt und als solches weit über die Landesgrenzen hinausweist.
Alois Schönach (* 1811 in Flirsch, †1899 in Meran), der zwischen 1858 und 1874 in Rankweil eine Orgelwerkstätte betrieb und als keineswegs modernistischer Orgelbauer in Tirol, Vorarlberg, Schweiz und Liechtenstein arbeitete, erweiterte anlässlich von Erneuerungsarbeiten behutsam die Bartholomäberger Graß-Orgel durch den Einbau eins vierten Pedalregisters (Quintbass 5 1/3‘) und den Umbau des Manualregisters Copel 8‘ in Bordun 16‘.
Seither hat diese Orgel folgende Disposition:
Pedalumfang: C, D, E, F, G, A - a°
Dieser „historisch gewachsene Zustand“ war Maßgabe bei der Restaurierung der Bartholomäberger Graß-Orgel durch die Schweizer Orgelbaufirma J. Neidhardt & G. Lhote (St. Martin) in den Jahren 1971 bis 1973. Seither ist diese Orgel in der Pflege der Feldkircher Orgelbaufirma Mayer.
Im Sommer 2004 (Aufnahmen am 30. Juni und 1. Juli) wurde in einer Zusammenarbeit mit dem ORF-Landesstudio Vorarlberg über Auftrag des Standes Montafon mit dem international anerkannten Organisten und Musikwissenschaftler Prof. Dr. Bruno Oberhammer eine CD mit Kompositionen aus dem 17. und 18. Jahrhundert eingespielt.
In Bartholomäberg gibt es 2 Kindergärten sowie insgesamt (Stand Januar 2003) 184 Schüler.
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