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Bargeld ist Geld (Zahlungsmittel) in körperlicher Form. Zum Bargeld gehören Banknoten (Papiergeld) und Münzen (Hartgeld).

Bargeld kann von Geschäfts- und Nichtbanken gehalten werden und ist in den meisten Ländern gesetzliches Zahlungsmittel. Es wird von den Zentralbanken der Staaten oder Staatengemeinschaften mit eigener Währung geschaffen und über Geschäftsbanken in Umlauf gesetzt.

Vor- und Nachteile der Bargeldhaltung


Vorteile:
  • sofortige Verfügbarkeit
  • gesetzlich garantierte Annahme
  • anonyme Verwendung

Nachteile:

  • Aufbewahrungs- und Transaktionskosten (insbesondere bei größeren Summen)
  • Verlustrisiko
  • keine Verzinsung

Motive der Bargeldhaltung


In der Wirtschaftstheorie (nach J. M. Keynes) wird die Kassenhaltung von Bargeld (insbesondere von Sichteinlagen) grob auf drei Motive zurückgeführt:

Geldmenge


Gemeinsam mit den Sichteinlagen SE und dem Zentralbankgeld ZBG bildet Bargeld die Geldmenge M1, kurz M1 = ZBG + BG + SE. Euro-1 neu2.jpg

Die umlaufende Bargeldmenge hängt von verschiedenen Faktoren ab, z. B. der Wirtschaftsleistung - siehe dazu Grafik im * FW-Wiki, der Struktur bzw. dem Vertrauen der Verbraucher in das Bankensystem, der Inflationsrate, dem Anteil an ""Schwarzem Geld"" usw.

In Ländern wie den USA steigt durch die zunehmende Verwendung von Scheck- und Kreditkarten die Menge des im Umlauf befindlichen Bargelds langsamer.

Siehe auch


Geldpolitik

cash | Contante

 

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