Barf oder BARF ist eine Ernährungsmethode für Hunde.
Die Entwickler von Barf orientierten sich dabei an den Fressgewohnheiten der Wölfe und anderer wildlebender Caniden. Angeblich soll unseren Haushunden diese Fütterungsmethode am besten bekommen. In diesem Sinne wird ausschließlich rohes Fleisch, Knochen und Gemüse verfüttert. Unter Tierärzten ist diese Methode umstritten - Kritiker befürchten eine Mangelernährung und eine Übertragung von bestimmten Krankheiten. BARF überträgt einiges an Verantwortung an den Hundehalter, der für die ausgewogene Zusammensetzung selber sorgen muss.
In diesem Zusammenhang sollte beachtet werden das Hund und Mensch seit mindestens einigen zehntausend Jahren zusammenleben. Während dieser Zeit hat sich der Hund zwangsläufig auch zum Resteverwerter entwickeln können oder vielmehr müssen. Eine Ernährung wie beim Wolf ist natürlich weiterhin möglich, aber wohl nicht unbedingt nötig und Hunde leben in der Gemeinschaft mit dem Menschen wesentlich länger als der Wolf.
Das erste Mal tauchte dieser Begriff in den USA auf. Er wurde von Debbie Tripp benutzt um zum einen Hundebesitzer zu bezeichnen die Ihre Hunde nach dieser Methode ernährten sowie das Futter selber. Das Akronym Barf machte im Laufe der Zeit eine Bedeutungswandel durch, zuerst stand diese Abkürzung für „Born Again Raw Feeders“ (neugeborene Rohfütterer) dann „Bones And Raw Foods“ (Knochen und rohes Futter), im deutschen wurde die Bedeutung „Biologisches Artgerechtes Rohes Futter“ dazu erfunden. BARF ist auch für „uneingeweihte“ ein Wortspiel, da es im Umgangsenglisch auch Erbrechen bedeutet.
Der „Kult“ um diesen Begriff (Barf, BARF, B.A.R.F.) geht so weit dass dieser Begriff beim Patentamt München als Marke registriert wurde.