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Barbados
Flag of Barbados.svg Wappen Buckinghamshire.jpg
(Details) (Details)

Wahlspruch: Pride and Industry
engl., „Stolz und Fleiß“
Amtssprache Englisch
Hauptstadt Bridgetown
Staatsform Konstitutionelle Monarchie
Regierungsform Parlamentarische Demokratie
Staatsoberhaupt Königin Elisabeth II.
Gouverneur Clifford Straughn Husbands
Premierminister Owen Seymor Arthur
Fläche 430 km²
Einwohnerzahl 278.289 (Stand Juli 2004)
Bevölkerungsdichte 647 Einwohner pro km²
BIP/Einwohner 10.300 *] (2005)
Unabhängigkeit von Großbritannien am 30. November 1966
Währung Barbados-Dollar
Zeitzone UTC -4
Nationalhymne In Plenty and In Time of Need
Kfz-Kennzeichen BDS
Internet-TLD .bb
Vorwahl + 1 246
Barbados-karte.png
Karibik Barbados Position.png Barbados ist eine Insel der kleinen Antillen und ein Inselstaat innerhalb des Commonwealth of Nations.

Geographie


Barbados ist die östlichste Insel der Inselkette der kleinen Antillen zwischen dem Atlantik und der Karibik.

Bevölkerung


Die Kindersterblichkeit liegt bei elf Toten auf tausend Geburten. Die Lebenserwartung liegt bei 76,4 Jahren und der Alphabetisierungsgrad bei 97,6%. Ca. 70 % der Bevölkerung sind anglikanischen Glaubens.

Geschichte


Die voreuropäischen Einwohner von Barbados waren Arawak und Kariben. Bei Beginn der europäischen Besiedlung waren sie jedoch bereits ausgestorben. Warum, ist nicht klar.

1625 übernahm England bzw. Großbritannien die Insel von den Portugiesen. Bis 1962 blieb sie danach in britischem Besitz. 1627 begann die Besiedlung der zu diesem Zeitpunkt menschenleeren Insel durch Großbritannien. Barbados' Wirtschaft blieb bis weit in das 20. Jahrhundert stark von der Zucker-, Rum- und Sirupproduktion abhängig.

Barbados blickt auf eine lange parlamentarische Geschichte zurück. Es verfügt über das drittälteste Parlament im Commonwealth (nach Westminster und Bermuda). Bereits 1639 wurde mit dem House of Burgesses das erste Parlament eingerichtet. Nach Konflikten mit Großbritannien wurden die Rechte des Parlaments und die der Bürger von Barbados 1652 in der „Charta of Barbados, or Articles of Agreement“ niedergelegt. Diese Verfassungsurkunde garantierte u.a. die Religionsfreiheit, Rechtstaatlichkeit, Eigentum und weitgehende parlamentarische Rechte sowie Unabhängigkeit.

Die in den Anfängen nur für die englischen Plantagenbesitzer geltenden Rechte wurde nach der vollen Sklavenemanzipation 1838 bis hin zur Unabhängigkeit am 30. November 1966 auf die schwarze Bevölkerungsmehrheit ausgedehnt. Von 1958 bis 1962 war Barbados eine Provinz der Westindischen Föderation.

Nach der Unabhängigkeit entwickelte sich in Barbados eine parlamentarische Demokratie, die sich ihrer Geschichte und Traditionen bewusst ist.

Politik


Barbados hat ein Zwei-Kammern-Parlament (House of Assembly und einen Senat).

Heute wird die Politik im wesentlichen durch die beiden großen Parteien, die Barbados Labour Party (BLP) und die Democratic Labour Party (DLP) bestimmt.

Nationalfeiertag ist der 30. November.

Siehe auch:

Wirtschaft und Infrastruktur


In den 1990er Jahren liefen die Tourismusindustrie und die Handwerksproduktion der Zuckerindustrie ihren wirtschaftlichen Rang ab.

Das Pro-Kopf-Einkommen beträgt nach Angaben der Central Bank of Barbados 7.350 US-Dollar.

Flughafen: Grantley Adams International Airport (IATA-Flughafencode: BGI)

Weiteres


Superkanone von Gerald Bull

Bei 13.0670 nördlicher Breite und 59.4830 westlicher Länge befand sich gegen Ende der 60er Jahre die Versuchskanone von Gerald Bull (HARP-Gun), die ihre Geschosse in Höhen von über 100 Kilometern abfeuern konnte.

Startplatz von Forschungsraketen

Zwischen 1963 und 1968 wurden von Barbados einige Höhenforschungsraketen der Typen Nike Apache, Arcas und Nike Cajun gestartet.

Quelle


  • http://www.auswaertiges-amt.de/diplo/de/Laender/Barbados.html

Weblinks


Insel (Karibik) | Staat | Barbados | Raketenstartplatz

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