Noch im April 2000 bemerkte der Berlin Hyp-Vorstandsvorsitzende Klaus-Rüdiger Landowsky auf der Bilanzpressekonferenz der Bankgesellschaft-Tochter IBG, dass das Immobiliengeschäft der Bankgesellschaft zu den "Perlen" des Konzerns gehöre. Wenige Monate später wurden erhebliche Risiken bei dem Geschäft mit geschlossenen Immobilienfonds aufgedeckt, welche die IBG aufgelegt und vertrieben hatte. Dies brachte die Bankgesellschaft in eine existenzgefährdende Situation. Aufgrund der Verwicklungen zwischen Vorständen der Bank und der lokalen Politik (u.a. war Landowsky Abgeordneter der CDU im Abgeordnetenhaus von Berlin) weitete sich die Krise zum Berliner Bankenskandal aus. In dessen Folge wurde ein hartes Sanierungsprogramm zur Stabilisierung des Konzerns eingeleitet. Bei einer Kapitalerhöhung wurde das Grundkapital im Verhältnis 1:4 um 2,0 Mrd. Euro auf 2,55 Mrd. Euro erhöht, wobei die neuen Aktien nahezu vollständig vom Land Berlin gezeichnet wurden. Im Rahmen eines Kostensenkungsprogrammes wurden über mehrere Jahre hinweg über 5.500 Mitarbeiter entlassen. So konnte 2003 erstmals wieder ein operativer Gewinn ausgewiesen werden.
Aufgrund gewährter EU-Hilfen muß sich das Land Berlin bis 2007 aus der Gesellschaft zurückziehen.
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"Bankgesellschaft Berlin".
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