Die Bandstruktur beschreibt die Zustände von Elektronen und Löchern eines Festkörpers im Impulsraum und damit die Beschaffenheit dessen elektronischer Struktur. Sie ist die Dispersionsrelation von Elektronen unter dem Einfluss des Festkörper-Gitterpotentials. Das Energiebändermodell eines Festkörpers ist im Wesentlichen die im Ortsraum dargestellte Bandstruktur.
Bedingt durch den Einfluss des periodischen Gitterpotentials können Elektronen in einem Festkörper nicht mehr als freie Teilchen angesehen werden. Die deshalb abweichende Dispersionsrelation der Kristallelektronen wird durch die Bandstruktur beschrieben: diese stellt die kinetische Energie über dem Impuls (graphisch) dar. Ein Energieband, wie beispielsweise das Leitungs- oder Valenzband, ergibt sich durch den Energiebereich, welche die zugehörige -Kurve überdeckt (vgl. Abbildung): Für diese Energien gibt es erlaubte Zustände im Impulsraum. Der Bereich der Bandlücke ist jedoch frei von Elektronen, da es dort keine erlaubten elektronischen Zustände gibt. Deshalb wird dieser Bereich auch oft als "Energielücke" oder auch "verbotene Zone" bezeichnet.
Es gibt drei Varianten von Bandstrukturdiagramme (auch als Zonenschemen oder Energie-Wellenzahl-Diagramm bezeichnet):
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"Bandstruktur".
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