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Bancor war ein Kloster um 600 n. Chr. in Irland (gegenüber von Cornwall). Das Kloster bestand aus sieben Abteilungen, die jeweils 300 Mönche mit einem Vorsteher beherbergten. Die Mönche von Bancor verweigerten dem römischen Bischof die Anerkennung als uneingeschränkter Autorität der Christenheit. Sie wohnten und arbeiteten genossenschaftlich, kopierten fromme Bücher und lebten vom Landbau. Überliefert ist, dass sie während einer Schlacht der Angelsachsen gegen die Kelten für die Kelten beteten. Dafür wurden 1200 von ihnen durch die Krieger des Königs Edilfried niedergehauen und getötet. Um 590 zog vom Kloster Bancor Columban nach Kontinentaleuropa, um die Franken zum Christentum zu missionieren.

Quelle


  • Gustav Freytag, "Bilder aus der deutschen Vergangenheit", Nachdruck 1978 S. 16

Bancor ist auch der Name, den John Maynard Keynes der in Bretton Woods geplanten Weltwährung geben wollte. Ob Keynes dabei an dieses Kloster dachte, ist nicht bekannt.

Kloster in Irland

 

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