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Der Bali-Berghund oder Kintamanihund ist ein Schensihund/ Pariahund aus Bali. Etwas spitzartig aussehend und mittelgroß, ist er ein typischer Vertreter der Hunde dieser Insel. Auf der Insel ist er sehr geschätzt. Pariahundtypisch lebt er in der menschlichen Gemeinschaft, ohne aber von ihr explizit versorgt zu werden.

Er lebt vorwiegend in der Gegend um Kintamari, einem Dorf am Kraterrand des Vulkans Baturs, im Bereich über 1500m. Vom Aussehen spitzähnlich, hat er ein dichtes, langes Fell mit reichlich Unterwolle. Er ähnelt den chinesischen Spitzen, auch in der Hinsicht, dass er die typischen blauen Pigmentflecken auf Lefzen und Zunge hat, wie deren prominentester Vertreten, der Chow Chow. Auf der Nachbarinsel Java gab es einen ähnlichen Hundetyp, den Teggerhund, der aber als ausgestorben gilt. Der Nächste Verwandte ist der Hallstromhund, der Neuguinea-Dingo

Wesen


Der Kintamanihund gilt als sehr selbständig, was sich aus seiner halbwilden Lebensweise erklärt, es ist durchaus möglich ihm Kommandos beizubringen, doch diese wird er nicht immer befolgen - er denkt gewissermaßen mit, und tut nur das was ihm zusagt, was ihm einen Vorteil bringt. Trotzdem wird ihm ein angenehmes Wesen nachgesagt, er ist stark territorial und in seinem Bereich unverträglich mit Artgenossen. Als Haushund streunt er nicht und ist familienbezogen, wobei er bekannte Besucher von außerhalb toleriert. Bei Tag und Nacht ist er ein guter Wächter.

Einen Rassestandard für den Kintamanihund gibt es noch nicht

Siehe auch


Liste der Hunderassen, Hunde, Haushund

Hunderasse

 

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