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| Basisdaten | - bgcolor="#FFFFFF" | Staat: | Russland | - bgcolor="#FFFFFF" | Föderationskreis: | Nordwestrussland | - bgcolor="#FFFFFF" | Föderationssubjekt: | Oblast Kaliningrad | - bgcolor="#FFFFFF" | Gemeindeart: | Stadt | - bgcolor="#FFFFFF" | Fläche: | ??? km² | - bgcolor="#FFFFFF" | Einwohner: | 7.000 (2004) | - bgcolor="#FFFFFF" | Bevölkerungsdichte: | - bgcolor="#FFFFFF" | Höhe: | ??? Meter ü. NN | - bgcolor="#FFFFFF" | Postleitzahlen: | - bgcolor="#FFFFFF" | Telefonvorwahl: | +7 (011 56) | - bgcolor="#FFFFFF" | Geografische Lage: | - bgcolor="#FFFFFF" | Kfz-Kennzeichen: | 39 | - bgcolor="#FFFFFF" | Stadtgliederung: | - bgcolor="#FFFFFF" | Adresse der Stadtverwaltung: | - bgcolor="#FFFFFF" | Offizielle Website: | - bgcolor="#FFFFFF" | E-Mail-Adresse: | ||||||||
| Politik | - bgcolor="#FFFFFF" | Oberbürgermeister: | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Liste der Städte in Russland | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Am 7. und 8. Februar 1807 fand in der Nähe die Schlacht bei Preußisch Eylau zwischen Napoléon Bonapartes Truppen und russischen Truppen unter General Graf Levin August von Bennigsen statt, welche die russischen Truppen mit Hilfe eines preußischen Kontingents unter General Anton Wilhelm von L'Estocq zwar nicht für sich entscheiden konnten, allerdings erreichten, dass Napoleon erstmals nicht als Sieger das Schlachtfeld verließ. Der Ausgang des Gemetzels war ein Unentschieden. Die Stadt ist heute nach dem russischen General, Fürst Pjotr Iwanowitsch Bagration benannt, einem Teilnehmer der Schlacht. Ein Großfeuer richtete 1802 großen Schaden an. Nach der preußischen Verwaltungsreform wurde Pr. Eylau 1819 Kreisstadt. 1866 wurde der Anschluss an die Ostpreußische Südbahn vollzogen. Im Ersten Weltkrieg kam es im August 1914 zur Besetzung durch russische Truppen.
1939 hatte Preußisch Eylau 7.485 Einwohner. Als Wirtschaftsbetriebe waren eine Tuchweberei, eine Eisengießerei, die Maschinenfabrik Johnen, Schadwinkels Dampfmühle, die Genossenschafts-Molkerei und Tauliens Fassfabrik ansässig. Im Frühjahr 1945 wurde die Stadt durch die Rote Armee besetzt und trat danach unter sowjetische Verwaltung. Die ansässige deutsche Bevölkerung wurde, sofern sie nicht bereits geflüchtet war, in der Folge vertrieben.
1945 wurde Preußisch Eylau nach Fürst Bagration (siehe oben) in Bagrationowsk umbenannt. Durch die Lage an der neuen sowjetisch-polnischen Grenze lag die Stadt nun in einem wirtschaftlich und infrastrukturell toten Winkel, der die weitere Entwicklung der Stadt behinderte. Zunächst wurden durch die aus Zentralrussland, Weißrussland, dem Wolgagebiet und der Ukraine angesiedelten Neubürger in der Umgebung der Stadt kollektivierte Landwirtschaftsformen aufgebaut. Das Wirtschaftsleben der Stadt richtete sich nun auch vollständig hierauf aus. Das Stadtbild Bagrationowsks änderte sich durch Neubau von Wohnhäusern, Abriss der vielen kriegszerstörten Bauten und Vernachlässigung der alten Bausubstanz maßgeblich. Bagrationowsk wurde Sitz eines Rajons. Nach der Perestrojka und dem Zerfall der Sowjetunion gewann die Stadt wieder an Bedeutung als Transitstadt, da sich hier der wichtigste Grenzübergang der Kaliningrader Oblast nach Polen befindet.
Ort in RusslandOrt in der Kaliningrader Oblast
Bagrationovsk | Bagrationovsk | Bagrationovsk | Bagrationovsk | 바그라티오놉스크 | Багратионовск | Bagrationowsk | Багратионовск
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