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Ein Badezimmer, umgangssprachlich kurz als Bad bezeichnet, ist das Zimmer einer Wohnung oder eines Wohnhauses, in dem sich Personen baden oder duschen können. Dies kann sowohl aus hygienischen Gründen, als auch zur Erholung geschehen. Normales Inventar in einem Badezimmer ist eine Badewanne oder eine Duschkabine und ein Waschbecken, sowie Seifen, Bürsten und Handtücher und selbstverständlich Armaturen. Teilweise ist auch eine oder die Toilette einer Wohnung Bestandteil des Badezimmers. In den USA ist die Frage nach dem „bathroom“ eine Umschreibung für die Suche nach der Toilette.
Geschichte
Carl Larsson Summer Morning 1908.jpg: Sommermorgen, 1908]]
Eine allgemeine Verbreitung von Badezimmern in Deutschland fand erst in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts statt. Bei Neubauten in den 1950ern sprach man noch von einer
Nasszelle. Zuvor wurde in Wannen,
Bottichen oder
Zubern in der
Küche,
Waschküche oder in Städten in öffentlichen Bädern, den so genannten
Volksbädern gebadet. Ein Badezimmer konnten sich bis zu diesem Zeitpunkt nur sehr wohlhabende Leute leisten. Für den Luxus eines Badezimmers mussten folgende Voraussetzungen erfüllt sein: ein extra Zimmer, das möglichst beheizt ist, fließendes Wasser, einen Anschluss zur
Hauskanalisation, einen extra
Ofen oder
Boiler, der groß genug ist, um relativ viel Wasser zu beheizen und letztendlich eine Wanne. Eine Übergangsform stellt das sogenannte
Frankfurter Bad dar, die Badewanne befand sich bei dieser Art von Wohnung in der Küche oder in einem anderen Zimmer.
Elektrische Anlagen
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In Räumen mit Badewanne und Dusche besteht für Menschen auf Grund der zumindest vorübergehend feuchten Umgebungsbedingungen ein höheres Risiko als in der sonst üblichen trockenen Umgebung, durch elektrische Anlagen und Einrichtungen gefährdet zu werden. Deswegen gelten besondere Anforderungen für die elektrischen Anlagen in diesen Räumen. Sie sind in Deutschland Gegenstand der
Norm/Sicherheitsbestimmung
DIN VDE 0100-701 (VDE 0100-701). Geräte für Netzanschluss darf man nicht mit Wasser in Berührung bringen und nicht in der Nähe von Wasser benutzen, das in Badewanne, Waschbecken oder anderen Gefäßen enthalten ist. Im Badezimmer sind durch einen Fehlerstrom-
Schutzschalter (FI) geschützte Steckdosen ratsam, bei Neuinstallation ist der Einbau von FI-Schutzschaltern Pflicht.
Siehe auch
Literatur
- Francoise de Bonneville: Das Buch vom Bad, Verlag Heyne, 2. Aufl. 2002
- Hansgrohe (Hrsg.): Badewonnen. Gestern – heute – morgen, Verlag DuMont, Köln 1993, ISBN 3-7701-3244-0
Bad und WC
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Badezimmer Moderne Sanitär-Installation im Bad