Woerishofen-1912.jpg |
Denkmalplatz Bad Wörishofen.jpg]]
Kneippmöglichkeit am Wörthbach.jpg |
Schachfelder in Bad Wörishofen.jpg |
Staudenbahn in Bad Wörishofen.jpg
Bad Wörishofen ist ein weltbekannter
Kneippkurort und die zweitgrößte
Stadt im
schwäbischen Landkreis Unterallgäu.
Sebastian Kneipp wirkte in Bad Wörishofen als
Pfarrer und entdeckte dort die heilende Kraft des
Wassers.
Geografie
Stadtgliederung
Die Stadt im Unterallgäu zählt 14.000 (zumeist ältere) Einwohner, die etwa zur Hälfte in der eigentlichen Kurstadt wohnen, zum anderen Teil in der nach dem Krieg entstandenen Gartenstadt und in den eingemeindeten Dörfern Dorschhausen, Kirchdorf, Schlingen und Stockheim.
Weitere Gemarkungen sind: Frankenhofen, Hartenthal, Oberes Hart, Obergammenried, Schöneschach, Unteres Hart sowie Untergammenried.
Nachbargemeinden
Geschichte
- 1067 wurde Wörishofen als Herrschaft „Werenshova" erstmals urkundlich erwähnt.
- Von 1719-1721 wurde das Kloster unter Leitung von Dominikus Zimmermann erbaut.
- Um 1889 begann der Kurbetrieb unter der Leitung von Pfarrer Sebastian Kneipp als Pfarrherr von St. Justina.
- 1920 erhielt Wörishofen das Prädikat „Bad“ verliehen.
- Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs 1945 gehörte bad Wörishofen zur Amerikanischen Besatzungszone. Die amerikanische Militärverwaltung richtete ein DP-Lager ein zur Unterbringung so genannter Displaced Persons (DP). Die meisten von ihnen stammten aus Litauen. Das Lager wurde von der UNRRA betreut und hatte sein eigenes von der UNRRA herausgegebenes Zahlungsmittel.
Geschichte als Kurort
Bad Wörishofen ist ein relativ junger Bad-Ort: Der Kurbetrieb begann erst vor gut 100 Jahren mit Sebastian Kneipp. Das ehemalige Bauerndorf begann sich zu einem in der ganzen Welt bekannten Heilbad zu entwickeln. Heute ist die Kneippstadt mit jährlich 80.000 Kurgästen, Gesundheits- sowie Sporturlaubern und 1,4 Millionen Übernachtungen eines der aktivsten Gesundheitszentren in Europa.
- Seit dem Kriegsende hat sich die Einwohnerzahl nahezu verdoppelt, der Kurbetrieb wurde wieder angekurbelt und Bad Wörishofen wurde 1949 zur Stadt erhoben.
- Am 1. Mai 2004 öffnete das neuerbaute Thermalbad.
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Sportanlagen
Die klimatisch begünstigte Lage in 620 bis 700 m Seehöhe sowie der Nordrand des hügeligen Allgäus schuf für Bad Wörishofen ideale Voraussetzungen für den Freizeit- und Sportbetrieb. Dazu kommt, dass der Ort für ein Heilbad einen ungewöhnlich offenen und legeren Charakter aufweit: Kurgarten, Promenade, Kurpark und gepflegte verkehrsberuhigte Bereiche gehen nahtlos über in eine anmutige Landschaft, die von weiten Wiesen und rauschenden Hochwäldern abgewechselt wird. Bei den meisten Besuchern ist das Wandern und vor allem das Radfahren sehr beliebt. Auch sonst bietet
Bad Wörishofen eine sportliche Palette, die einer Großstadt zu Ehren gereichen würde:
- 22 Tennisplätze
- Ein kommunales Hallenbad
- Ein Themalbad
- Zwei nahegelegene 18-Loch-Golfplätze
- Hobby-Sportplätze
Vereine
- Schachclub Bad Wörishofen-Türkheim
Wirtschaft
Verkehrsanbindung
Bahn Kopfbahnhof - Anbindung an die Bahnstrecke Buchloe-Memmingen; Direktzüge nach Augsburg.
Auto Autobahnanschlussstelle Bad Wörishofen/Türkheim
Persönlichkeiten
Ehrenbürger
Söhne und Töchter der Stadt
Sonstiges
Literatur
- Unser Landkreis Unterallgäu - Im Herzen "Bayerisch-Schwabens"
Weblinks
Ort in Bayern | Thermalbad | Unterallgäu
Bad Wörishofen | Bad Wörishofen | Bad Wörishofen