Bad Soden am Taunus ist eine Kurstadt im
Main-Taunus-Kreis und liegt an den Südhängen des
Taunus. Die Stadt gilt als beliebter Wohnort für besserverdienende Berufspendler nach
Frankfurt am Main.
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Geografie
Geografische Lage
Bad Soden am Taunus liegt am Südhang des Taunus', 15 km nordwestlich von Frankfurt am Main und 20 km von nordöstlich von Wiesbaden.
Die Gemarkungsfläche von Bad Soden am Taunus umfasst insgesamt 1.247 ha. Hiervon sind 231 ha bewaldet. Auf den Stadtteil Bad Soden (Kernstadt) entfallen 479 ha, auf den Stadtteil Neuenhain 454 ha und auf den Stadtteil Altenhain 314 ha.
Die Höhe variiert zwischen 130 Meter über N.N. und 385 Meter über N.N. Der tiefste Punkt befindet sich im Bereich der Straße "Auf der Krautweide", der höchste Punkt befindet sich im Bereich der Kreuzung der B 519/L 3266 an der nördlichen Gemarkungsgrenze.
Nachbargemeinden und -kreise
Bad Soden grenzt im Norden an die Stadt
Königstein (
Hochtaunuskreis), im Osten an die Stadt
Schwalbach und die Gemeinde
Sulzbach, im Süden an die Gemeinde
Liederbach, sowie im Westen an die Stadt
Kelkheim.
Stadtgliederung
Die Stadt Bad Soden besteht seit der Gebietsreform von 1977 aus den drei Stadtteilen
Altenhain, Bad Soden und
Neuenhain.
Die ursprünglich von Land Hessen geplante Eingemeindung auch der Gemeinde
Sulzbach wurde nicht realisiert. Dank des Widerstandes von Bevölkerung und Politik in Sulzbach und der vergleichsweise guten Finanzsituation der Gemeinde durch das
Main-Taunus-Zentrum konnte der Erhalt der Eigenständigkeit durchgesetzt werden.
Geschichte
Bad Soden wurde
1190 erstmals erwähnt. Als freies
Reichsdorf war es bis
1803 keiner unmittelbaren Landesherrschaft unterstellt.
1437 wurden die Sodener Salzquellen in einer kaiserlichen Urkunde erwähnt.
1605 entstand eine
Saline. Seit
1701 gibt es in Soden
Kurbetrieb, das erste Kur- und Badehaus wurde
1722 erbaut, der Alte Kurpark ab
1822. Ab
1806 gehörte Soden zum
Herzogtum Nassau. Die Chaussee von
Höchst nach
Königstein (die heutige
Königsteiner Straße) entstand
1817,
1847 eröffnete die
Sodener Bahn von Soden nach Höchst. In der Mitte des
19. Jahrhunderts war Soden bereits ein internationaler Kurort mit prominenten Gästen aus ganz Europa. Seit
1922 darf sich Soden „Bad“ nennen,
1947 erhielt es die
Stadtrechte. Ab den
60er Jahren entwickelte sich die Stadt zum bevorzugten Wohnort im Westen Frankfurts. Seit
1972 (ab
1978 als
S-Bahn) fährt die
Limesbahn von Bad Soden nach
Frankfurt Hauptbahnhof.
1977 wurde die Stadt bei der
Gebietsreform mit den heutigen Stadtteilen Neuenhain und Altenhain vereinigt.
Religionen
Die Bevölkerung von Bad Soden ist in etwa zu gleich starken Teilen katholisch als auch evangelisch. Bis in die Dreißigerjahre des letzten Jahrhunderts gab es eine große jüdische Gemeinde.
Eingemeindungen
Neuenhain, Altenhain
Einwohnerentwicklung
(jeweils zum 31. Dezember)
Politik
Städtepartnerschaften
Bad Soden am Taunus unterhält
Städtepartnerschaften mit den Städten
Rueil-Malmaison in
Frankreich,
Kitzbühel in
Österreich sowie
Franzensbad in
Tschechien und seit 2004 mit der
japanischen Stadt
Yoro-cho.
Partnerwappen
Bauwerke
Hundertwasserhaus
Parks
Alter Kurpark mit historischem Badehaus und sehenswertem Baumbestand; Neuer Kurpark; Quellenpark; Wilhelmspark
Naturdenkmäler
Drei Linden, Neuenhain
Wirtschaft
Kurort, Heilbad mit zahlreichen warmen Quellen (bis 34 °C); pharmazeutische Industrie. Die Kaufkraft der ansässigen Bevölkerung ist die höchste im Main-Taunus-Kreis. In Hessen liegen lediglich
Königstein im Taunus und
Kronberg im Taunus (beide
Hochtaunuskreis) mit einer noch höheren Kaufkraft vor Bad Soden, es folgt
Bad Homburg (auch
Hochtaunuskreis). Damit belegt Bad Soden am Taunus einen bundesweiten Spitzenplatz. Ausgedehnte Villenviertel fügen sich harmonisch in das elegante Stadtbild des mondänen Kurorts ein.
Weblinks
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