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Wappen Karte
Bad Salzungen coa.png Karte Bad Salzungen in Deutschland.png
Basisdaten
Bundesland: Thüringen
Landkreis: Wartburgkreis
Geografische Lage:
Höhe: 241 m ü. NN
Fläche: 39,06 km²
Einwohner: 16.551 (30. Juni 2005)
Bevölkerungsdichte: 424 Einwohner je km²
Postleitzahlen: 36421 - 36433
Vorwahl: 03695
Kfz-Kennzeichen: WAK
Gemeindeschlüssel: 16 0 63 003
Stadtgliederung: Kernstadt; 6 Stadtteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Ratsstraße 2
36433 Bad Salzungen
Website: www.badsalzungen.de
Politik
Bürgermeister: Manfred Seidler (CDU)

Bad Salzungen ist eine Kurstadt in Thüringen (Deutschland). Sie ist Kreisstadt des Wartburgkreises. Bekannt ist die Stadt unter anderem für das Keltenbad, eines der ältesten Sole-Heilbäder in Deutschland.

Geographie


Geographische Lage

Bad Salzungen liegt an der Werra, zwischen dem Thüringer Wald und der Rhön.

Nachbargemeinden

Angrenzende Gemeinden sind Immelborn, Leimbach, Moorgrund, Stadtlengsfeld, Tiefenort, Weilar und Urnshausen im Wartburgkreis sowie Breitungen/Werra im Landkreis Schmalkalden-Meiningen.

Stadtgliederung

Neben der Kernstadt Bad Salzungen besteht die Stadt aus den Stadtteilen Kloster-Allendorf, Dorf Allendorf, Wildprechtroda, Kaltenborn, Langenfeld und Hohleborn.

Geschichte


Kurhausbadsalzungen.jpg Am 5. Januar 775 stellte König Karl in der königlichen Pfalz zu Quierzy eine Schenkungsurkunde des Zehnten von seiner Villa "Salsunga" an das Kloster Hersfeld aus. Dies ist die erste urkundliche Erwähnung des Ortes Salzungen. 841 kam der Ort an das Kloster Fulda. Die seit 1306 als "civitas" bezeugte Stadt kam 1366 an die Wettiner und wurde durch die Leipziger Teilung 1485 der ernestinischen Linie zugeschlagen. 1524 wurde die Reformation eingeführt, ein Jahr später schlossen sich Bürger der Stadt einem 8.000 Mann starken Trupp aus dem Werragebiet an, der zum Kampf nach Mühlhausen weiterzog. Während des Dreißigjährigen Krieges wurde Salzungen am 10. Juni 1640 von den Schweden geplündert, im selben Jahr kam die Stadt an Sachsen-Eisenach, nach dem Aussterben dieser Linie jedoch im Jahre 1645 an Sachsen-Gotha. Die endgültige Gebietszuschlagung bis 1918 fand 1680 an Sachsen-Meiningen statt.

Am 4. April 1945 wurde die Stadt von amerikanischen Truppen kampflos besetzt, exakt drei Monate später rückte die Rote Armee ein.

Einwohnerentwicklung

Entwicklung der Einwohnerzahl (ab 1960 31. Dezember):

1833 bis 19461950 bis 19971998 bis 2004Bad Salzungen develop.png
Datenquelle ab 1994: Thüringer Landesamt für Statistik
1 29. Oktober
2 31. August

Politik


Stadtrat

Der Stadtrat besteht aus 24 Mitgliedern. Die Stadtratsmitglieder wurden am 27. Juni 2004 gewählt. Dadurch ergab sich folgende Sitzverteilung.

CDU : 7 Sitze
PDS : 8 Sitze
SPD : 2 Sitze
Freie Wähler
Bad Salzungen e.V.
: 6 Sitze
FDP : 1 Sitz

Wappen

Blasonierung: "Auf blauem Grund ein Bischof in goldenem Ornat mit roten Schuhen, in der rechten Hand einen goldenen Krummstab und in der linken Hand ein rotes Buch mit schwarzem Kreuz."

Bedeutung: Das älteste Stadtsiegel im Jahr 1345 zeigte schon einen den Bischof Bonifatius in einer Anordnung wie oben beschreiben. Er missionierte unter anderem in Thüringen und gründete das Bistum Erfurt. Der Bischof übte lange Zeit in Salzungen auch die weltliche Macht aus und das Kloster Fulda (Eigengründung und Grablege von Bonifatius) hatte hier über Jahrhunderte großen Einfluss. Der Gründer des Bistums wurde daher als Schutzherr Salzungens in das Wappen übernommen.

altes Wappen: Vom 1. Dezember 1949 bis 26. Juni 1991 führte die Stadt ein Wappen *, dass sich von dem historischen Wappen abwendete. Das Wappen zeigte auf blauen Grund ein silbernes Wellenband, einen roten Dreischalenbrunnen und zwei rote Mühlräder.

Städtepartnerschaften

Persönlichkeiten


Söhne und Töchter der Stadt

Literatur


  • Folgende Bücher sind jeweils Reportagen über den Ersten Parteisekretär und andere Politiker im Kreis Salzungen: Landolf Scherzer, Der Erste 1989; Landolf Scherzer, Der Zweite 2000; Landolf Scherzer, Der Letzte 2002.

Weblinks


Ort in Thüringen | Wartburgkreis

Bad Salzungen | Bad Salzungen

 

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